Dass er einmal...

. . .  eine Vorliebe für Rauchbier entwickeln würde, hätte der Uhlenköper auch nicht gedacht. Der Spezialität aus Bamberg hatte er während seines Studiums in der Frankenmetropole nie etwas abgewinnen können.

Als Mixtur aus Wasser, dem Inhalt eines Aschenbechers zusammen mit einem Schwarzwälder Schinken umschrieb der Uhlenköper stets den Geschmack des Gebräus. Während die Einheimischen das eine oder andere Seidla, also einen 0,5-Liter-Humpen oder -Glas Rauchbier am Abend bestellten, winkte er höflich ab und setzte auf andere Erzeugnisse der Brauerei-Kunst. Doch bei seinem jüngsten Besuch in Süddeutschland ließ er sich dann doch ein Glas Rauchbier bringen und zu seiner Verwunderung mundete es ihm. Es sollte nicht das letzte Glas bleiben. Seitdem rätselt er, wie es zu dieser Geschmacksverirrung kommen konnte, der Uhlenköper.

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