Bienenbüttelerin kritisiert Haltung von Schafherde

„Das ist ein Trauerspiel“

Feucht und kalt: Ein Unterstand ist für die rund 40 Schafe zu wenige – so das Urteil des Kreisveterinäramtes. In diesem Punkt muss der Halter nachbessern. Die Versorgung der Tiere mit Futter hingegen ist nicht zu beanstanden. Foto: Ph. Schulze

Bienenbüttel. „Den Schafen fällt das Fell schon auf die Füße runter, weil sie nicht geschoren werden. Das ist ein Trauerspiel“, macht Ilse Meyer aus Bienenbüttel ihrem Ärger Luft.

Jeden Tag regt sie sich über den Zustand von etwa 40 Schafen auf einer Weide nahe der Ilmenau am Schwimmbad auf. Die Wiese sei verdreckt und nass, die Tiere würden teilweise stark einsinken. Meyer: „Ich mache mir Sorgen, denn inzwischen sind auch noch Lämmer da. Zwei tote Schafe hat man auf der Weide bereits gefunden. “ Den Fund eines toten Tieres bestätigt auch Heinz-Georg Pochanke vom Bienenbütteler Ordnungsamt, dem der Fall kurz vor Weihnachten und erneut am vergangenen Donnerstag gemeldet worden war. Gemeinsam mit Vertretern der Polizei habe er sich noch vor den Feiertagen ein Bild von der Situation der Tiere gemacht. Das Ergebnis des Vor-Ort-Termins: „Grenzwertig, aber noch vertretbar“. „Wir verschließen die Augen vor diesem Problem nicht“, sagt Pochanke auf Nachfrage der AZ. „Wir sind bei der Bewertung aber auf den Fachmann angewiesen. “ Gestern war das Kreisveterinäramt vor Ort.

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Von Wiebke Brütt

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