Trümmerfeld Katasteramt: Bürgermeister Lukat bemängelt Gesetzeslücke / Kreis prüft Anordnung

„Das ist hochärgerlich“

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Zweite Baulücke im Zentrum: Auf der Baustelle am ehemaligen Café Harder herrscht Stillstand.

Uelzen. Baulücken klaffen in der Uelzener Innenstadt und beschäftigen die Behörden.

„Es ist eine Rechtslücke, die danach schreit, geschlossen zu werden“, sagt Bürgermeister Otto Lukat und bezieht sich dabei auf die Grundstücke vom ehemaligen Café Harder und dem ehemaligen Katasteramt. Für das Grundstück vom Café an der Veerßer Straße und das vom ehemaligen Katasteramt hat die Stadt regelmäßig die Eigentümer angeschrieben und zum Handeln aufgefordert. Wenn diese jedoch nicht reagieren und keine Gefahr im Verzug ist, dann könne die Stadt nicht handeln. „Das ist hochärgerlich“, findet er, da das Bauordnungsrecht in solchen Fällen der Kommune keine andere Chance biete. Die einzige Möglichkeit wäre, den Schutt wie an der Ecke Gudesstraße/Mauerstraße auf Kosten der Kommunen abzutransportieren. „Solange es nicht auf Kosten der öffentlichen Hand passieren muss, wollen wir den Zustand dort beenden.“ Er hält eine Zusammenarbeit mit Staatsanwaltschaft und der Unteren Wasserbehörde des Landkreises für notwendig, „um in vernünftige Gespräche mit dem Eigentümer zu kommen“.

Von Diane Baatani

Mehr dazu lesen sie am Donnerstag in der AZ.

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