Westerweyher Bankraub: Opfer schildern die Tat / Vierter Angeklagter gesteht

„Da lag ich dann...“

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Auch der letzte Angeklagte (2. von rechts) gestand gestern vor dem Landgericht Lüneburg den Sparkassenraub.

Uelzen/Lüneburg. Nun hat auch der vierte Angeklagte gestanden, im März letzten Jahres an dem Sparkassenraub in Westerweyhe beteiligt gewesen zu sein. „Es ist alles so geschehen, wie die anderen das gesagt haben“, erklärt er gestern vor dem Lüneburger Landgericht.

„Die Waffen lagen alle schon im Auto, als wir uns am Morgen trafen“, gibt der 25-Jährige zu, sich das doppelläufige Gewehr genommen zu haben. Er bestätigt, dass alle Waffen überprüft wurden, dass keine Munition im Lauf war, die auffälligen Malerhosen nach Absprache besorgt worden waren. Aber: „Wir wussten nicht, was uns erwartet.“ Wie seine Komplizen, will auch er nicht verraten, wer auf die Idee zu dem Überfall gekommen war. Der 25-Jährige erzählt von Schulden und seinem Drogenkonsum. Auch an diesem Morgen habe er Amphetamin zu sich genommen und die ganze Aktion wie durch einen Schleier erlebt. An Einzelheiten könne er sich daher nicht erinnern.

Ebenso geht es den beiden Bankangestellten, die an diesem Morgen in der Westerweyher Sparkasse zunächst einen ganz normalen Arbeitstag begonnen hatten. „Ja, die Malerhosen“, an die könne er sich noch erinnern, sagt der 51-jährige Filialleiter. Aber Fragen, welcher der Bankräuber sich wie verhalten habe, wie die Masken aussahen und wer welche Waffe in der Hand hatte, kann er nicht beantworten. [...]

Von Angelika Jansen

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