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Countdown zum Uelzen
Open R startet

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Von: Norman Reuter

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 Marco Jentsch ist gestern mit seinen Kollegen dabei, eine von zwei Tribünen für das Uelzen Open R aufzubauen.
Marco Jentsch ist gestern mit seinen Kollegen dabei, eine von zwei Tribünen für das Uelzen Open R aufzubauen. © Reuter, Norman

Metallstange wird an Metallstange gesteckt: Marco Jentsch ist gestern mit seinen Kollegen dabei, eine von zwei Tribünen für das Uelzen Open R aufzubauen. Für das Festival vom 1. bis 3. Juli werden 4000 Sitzplätz geschaffen. 

Uelzen – Jeder Handgriff sitzt: Metallstange für Metallstange wird in Position gebracht. Gestern Mittag „wächst“ so die erste von zwei Zuschauertribünen auf dem Albrecht-Thaer-Gelände, das wieder in die „Almased-Arena“ verwandelt wird. In genau zehn Tagen startet dort das Uelzen Open R. Bands wie die Broilers, Sänger wie Nico Santos, Stefanie Heinzmann und Schlagerlegende Roland Kaiser werden auftreten (Siehe zum Thema).

Veranstalter Ulrich Gustävel ist bereits im Festivalfieber: „Wir bauen jetzt die Tribünen auf. Sie fassen insgesamt 4000 Besucher“, berichtet er. Kommenden Montag starte dann der Bühnenaufbau selbst. „Die Bühne ist dieses Jahr etwas breiter“, verrät er. Neben den Arbeiten auf dem Gelände stehe noch viel „Feintuning“ an. Jedes Rad müsse beim Festival ineinandergreifen, damit es rund laufe. So wird an Zeitplänen gefeilt. Es ist vieles abzusprechen und womöglich noch zu besorgen.

Die Dimensionen sind dabei beachtlich: Gustävel berichtet beispielsweise, dass für die Crews und Künstler insgesamt gut 1200 Handtücher besorgt worden seien. „Die Bands kommen mit dem Bus, wollen vor dem Auftritt vielleicht noch duschen. Auf der Bühne werden auch Handtücher benötigt.“

Das wird vor allem der Fall sein, wenn die Temperaturen entsprechend sind. Welches Wetter wird für das Festival-Wochenende erwartet? Gustävel zeigt sich hier entspannt. „Die Prognose ist relativ stabil. 20 bis 25 Grad werden erwartet“, sagt er. Er sei zuversichtlich. Gustävel erinnert sich noch gut an das Jahr 2017, als Sting beim Open R auftrat. In Hamburg, von wo aus der Weltstar anreiste, regnete es in Strömen. In Uelzen sang Sting dann, ohne dass ein einziger Tropfen fiel.

Drei Jahre später war es letztlich die Pandemie, durch die das Festival abgesagt werden musste. Auch das Jahr darauf, 2021, legte das Open R wegen Corona eine Pause ein. Jetzt sind Großveranstaltungen wieder erlaubt. Ob nun das Plaza-Festival in Hannover im Mai oder zuletzt „Rock am Ring“ in Rheinland-Pfalz – die Künstler treten wieder vor großem Publikum auf. Eine besondere Atmosphäre, auf die auch Ulrich Gustävel wieder beim Open R hofft. Er berichtet: Für den Sonnabend – den Tag mit den neuen Tönen – seien bereits alle Sitzplätze auf den Tribünen verkauft. Für Sonntag, wenn Roland Kaiser kommt, seien nur noch wenige zu bekommen.

Das Programm:

Freitag, 1. Juli:

Die Punkband „Broilers“ wird als Hauptact zu erleben sein. Die Wendländer „Madsen“ rocken seit nunmehr 15 Jahren die Bühnen, sie treten den Abend auch auf – genauso wie die Bands „Sondaschule“ und „Montreal“. Beginn ist um 15 Uhr.

Sonnabend, 2. Juli:

Die Crème de la Crème der deutschen Musikszene gibt sich in Uelzen die Ehre: Sängerin Stefanie Heinzmann ist genauso zu erleben wie Nico Santos, Johannes Oerding, Lotte, Joris oder Benne. Auch hier ist Beginn nach Veranstalter-Angaben um 15 Uhr.

Sonntag, 3. Juli:

„Santa Maria“, „Joanna“, „Schachmatt“ oder „Warum hast du nicht Nein gesagt“ – unvergessene Lieder von Roland Kaiser. Die Schlagerlegende tritt zum Abschluss des Festivals auf, ab 19.30 Uhr in der Almased-Arena.

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