Die Lage am Freitag

Corona im Kreis Uelzen: Inzidenzwert sinkt deutlich unter 200, aber fünf weitere Tote

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(Symbolfoto)
  • Lars Becker
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Der Wert der 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Uelzen ist am Freitag weiter deutlich gesunken. Sie liegt jetzt bei 176,4 und damit erstmals seit dem 26. Januar wieder unter der Marke von 200. Im Vergleich zum Vortag liegt die Inzidenz um 37,9 Fälle pro 100.000 Einwohner niedriger.

Es gibt aber auch weitere beklemmende Nachrichten. So sind im Landkreis fünf weitere Personen an oder mit einer Covid-19-Infektion gestorben. Zwei waren in der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf gemeldet, die drei weiteren in der Samtgemeinde Rosche. Die Zahl der Todesfälle hat sich damit seit Beginn der Pandemie auf 39 erhöht.

Auf Nachfrage der Redaktion teilte der Landkreis mit, dass aktuell diese elf Alten- und Pflegeheime (APH) von Corona-Fällen betroffen sind: WH Care Bad Bevensen Haus Residia, APH Weißenborn Suhlendorf, APH Hösseringen, Haus am Haberkamp Bad Bevensen, APH Meilerhaus Uelzen, APH Curanum St. Viti Uelzen, Senioren Residenz Uelzen An der Rosenmauer, Seniorenzentrum Twietenhof Suderburg, Seniorenwohnheim An der Stederau Wrestedt, Haus Hoheneck Ebstorf und Heiligen-Geist-Stift Uelzen. Weitere sogenannte „Ausbruchsherde“ – also Orte, von denen ein größeres Infektionsgeschehen ausgeht – gibt es laut Landkreis nicht. Die Zahl der neu registrierten Infektionen in den letzten 24 Stunden gab der Landkreis mit 23 an (insgesamt 1175 seit Beginn der Pandemie), in der Vorwoche waren es am Freitag 58 neue Fälle gewesen.

Aktuell werden 767 Personen als inzwischen genesen geführt, das sind 29 mehr als am Donnerstag. Die Zahl der akuten Infektionsfälle ging um weitere elf auf jetzt 369 zurück.

2112 Personen im Landkreis Uelzen sind inzwischen geimpft worden. Das sind 376 mehr als vor einer Woche (1736). Weil die Impfstofflieferungen nicht ausreichen und weil die Vorgabe des Landes vorsieht, zunächst die Bewohner sämtlicher Alten- und Pflegeheime zu impfen, wird das Impfzentrum Uelzen bekanntlich wohl nicht vor März den Betrieb aufnehmen können. Laut dem Land Niedersachsen ist es aber bereits jetzt möglich, sich auf einer Warteliste vormerken zu lassen. Die Vergabe der Impftermine organisiert das Land Niedersachsen – ohne Termin ist keine Impfung möglich. Termine werden seitens des Landes telefonisch über die kostenlose Nummer 0800-9988665 vergeben (montags bis samstags von 8 bis 20 Uhr). Auch über das Internet (www.impfportal-niedersachsen.de) ist die Buchung eines Termins möglich.

An die Über-80-Jährigen im Landkreis werden von Montag an die angekündigten Schreiben zum Thema Impfung versandt. Das geschieht über die Rathäuser der Hansestadt sowie der Samt- und Einheitsgemeinden. Die Briefe beinhalten neben allgemeine Angaben zur Örtlichkeit des Impfzentrums auch Hinweise zum konkreten Ablauf der Impfung dort – vom Einlass, über das Impfgespräch bis hin zum Verlassen.

Außerdem weist der Landkreis als Betreiber auf Ausweispapiere und Unterlagen hin, die Impfwillige dorthin mitbringen müssen. Wer aus der Gruppe der Über-80-Jährigen das Impfzentrum nicht mehr selbst aufsuchen oder aber erreichen kann, weil er nicht mehr mobil, nicht motorisiert ist oder nicht von Angehörigen, Freunden oder Nachbarn befördert werden kann, wird über Wege zur Impfung informiert.  

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