Chinesischer Nationalcircus im Januar mit neuem Programm in der Stadt

„Chinatown“ in Uelzen

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Shi He Juan (auf eine Hand gestützt in der Waagerechten) und Wang Bing Jie führten im Rathaus Akrobatik vor – ein ungewöhnliches Motiv bei einem Pressegespräch und nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was die Zuschauer im Zirkus erwartet.

Uelzen. Der Chinesische Nationalcircus will am Sonnabend, 16. Januar 2016, im Theater an der Ilmenau mit seinem neuen Programm „Chinatown – die Faszination in der Fremde“ Uelzen ins Staunen versetzen.

Die neue Show des Chinesischen Nationalcircus führt den Betrachter in eine Enklave des chinesischen Lebens, wie sie mittlerweile weltweit verbreitet sind. Konfuzianische Lebensweisheiten, chinesische Küche, traditionelle chinesische Medizin, Kung Fu und selbst die atemberaubende Akrobatik – dies alles sind Beispiele dafür, wie Teile chinesische Kultur mit den Menschen in alle Teile der Welt vordringt. Vor Ort entwickeln sich diese Dinge unter dem Einfluss anderen Kulturen weiter.

Diese kulturellen Entwicklungsprozess künstlerisch und artistisch darzustellen, hat sich der Chinesische Nationalcircus für sein aktuelles Programm zur Aufgabe gemacht, erzählt Sabine Martick, eine Sprecherin des Chinesischen Nationalcircus.

In einem neuen, umfangreichen Programm aus rund 20 Artistiknummern wird das 26-köpfige Künstler-Ensemble die Besonderheiten der chinesischen Kultur in ihren Begegnungen mit einer Fülle fremder Einflüsse szenisch darstellen. Es trifft die traditionelle chinesische Akrobatik auf innovative westliche Kunstformen. Archaische Kampfkunst begegnet Modern Dance und ehrwürdige fernöstliche Philosophie misst sich auf einmal mit abendländischen Formen, die geprägt sind von Nihilismus und zu erheblicher Situationskomik gereichen.

Das Programm erzählt eine Geschichte, die ohne einen Bruch zwischen den Szenen die Zuschauer in ihren Bann ziehen wird. Zu sehen gibt es unter anderem Mädchen, die Tellerjonglage zeigen, die sogenannte Schlangenmenschen und ihre Kunst der Kontorsion, die „Königsdisziplin“ Vasen-Jonglage und weitere Aufführungen der traditionellen chinesischen Artistik.

Uelzen ist einer der 72 Orte, die das Ensemble in Europa bespielt. Mit den etablierten Artisten reisen auch 50 Schüler und Schülerinnen der besten Artistik-Schulen und Artistikgruppen. 2000 davon gibt es ungefähr im Reich der Mitte.

Tickets für die Veranstaltung gibt es in der AZ-Geschäftsstelle, Groß Liederner Straße 45 sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Von Angelika Jansen

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