Arbeitsgeberverband informierte regionale Unternehmen über das Duale Studium

Chance für leistungsstarke Jugend

Student Tim Prepens, Kerstin Witt (Stadtwerke), Dr. Dirk Nissen (Berufsakademie Lüneburg) und Martina Streich (Spethmann Holding) sprachen mit Renate Peters (Arbeitsgeberverband) über die Vor- und Nachteile des Dualen Studiums. Foto: Ph. Schulze

Uelzen. Rund 61 000 Personen bundesweit sind mit einem Dualen Studium beschäftigt, warb gestern Dr.

Irene Seling, Referentin der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, bei einer Veranstaltung zum Thema „Fachkräftesicherung“ in der Stadthalle Uelzen für diese Ausbildungsrichtung. Ein Duales Studium ist eine Kombination aus Hochschulstudium und Ausbildung in einem Betrieb, das der Arbeitgeberverband Lüneburg Nordostniedersachsen Vertretern der heimischen Wirtschaft als Chance gegen den drohenden Fachkräftemangel präsentierte. Auch die Ostfalia Hochschule in Suderburg bietet ein Duales Studium an. Tim Prepens ist dort für Bau-Ingenieurswesen eingeschrieben und absolviert den Ausbildungsteil bei der Firma Gerald Peters Rohrleitungsbau in Bad Bodenteich. Er kennt die Vor- und Nachteile dieses Dualen Studiums: „Das Bau-Ingenieurswesen ist so anspruchsvoll, dass man aufpassen muss, dass man den Faden nicht verliert“, schilderte er den Anwesenden. Man müsse lernen zu lernen. Denn wer nicht fleißig sei und die Nacharbeit zu den aktuellen Vorlesungen nicht leiste, gerate schließlich in Stress.

Auch Kerstin Witt von den Stadtwerken Uelzen kennt das Problem. Vier Angestellte der 19 Auszubildenden bei den Stadtwerken seien Studenten. Doch trotz hoher Anforderungen sei das Interesse am Dualen Studium groß, berichtete sie. Die Zahl der Bewerbungen für ein Duales Studium würden das zeigen.

Beim Dualen Studium geht der Trend nach Ansicht von Seling bergauf, in Süddeutschland allerdings noch stärker als im Norden. Fachhochschulen, Universitäten und Berufsakademien bieten bundesweit 900 Duale Studiengänge an.

Von Diane Baatani

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