Bauunternehmer haben Pläne für Uelzener Innenstadt

Café Harder in Uelzen: Lückenschluss im kommenden Jahr?

An der Veerßer Straße in Uelzen klafft seit inzwischen zehn Jahren eine Lücke. Jetzt befasst sich die Politik mit Plänen für eine Wiederbebauung.
+
An der Veerßer Straße in Uelzen klafft seit inzwischen zehn Jahren eine Lücke. Jetzt befasst sich die Politik mit Plänen für eine Wiederbebauung.
  • Norman Reuter
    vonNorman Reuter
    schließen

Seit zehn Jahren klafft eine Lücke in der Bebauung der Veerßer Straße in Uelzen, nachdem 2011 das Café Harder abgerissen wurde. Jetzt kommt Bewegung in die Sache: Eine Wiederbebauung ist 2022 denkbar. Die Politik berät am morgigen Donnerstag dazu.

Uelzen – Wo einst das Café Harder an der Veerßer Straße stand, klafft nach dem Abriss des Gebäudes seit inzwischen einem Jahrzehnt eine Lücke: Die Uelzener Politik soll nun in den kommenden Monaten den Weg für eine Wiederbebauung ebnen. Die Bauunternehmer Horst und Lars Saevecke haben für das Gelände des ehemaligen Cafés Harder und den angrenzenden Parkplatz an der Ecke Schuhstraße/Hutmacherstraße Pläne.

Am morgigen Donnerstag wird sich der Ausschuss für Zukunftsplanung mit einem Bebauungsplan-Verfahren für die besagten Flächen befassen. In einem solchen Verfahren wird unter anderem festgelegt, wie hoch Häuser gebaut werden dürfen. Es können Vorgaben zur Gestaltung gemacht werden.

Horst Saevecke berichtet, dass man die Lücke an der Veerßer Straße wieder schließen wolle. Das neue Gebäude werde aber nicht bis zur parallel verlaufenden Schuhstraße durchgebaut. Auf dem derzeit noch als Parkplatz genutzten Areal an der Ecke Schuhstraße/Hutmacherstraße soll ein Wohnhaus hochgezogen werden. Zwischen den Gebäuden sei ein begrünter Innenhof angedacht.

Vor allem Wohnungen sollen entstehen – nach den Vorstellungen der Eigentümer etwa 30. Im Erdgeschoss an der Veerßer Straße stellen sich die Investoren eine Fläche für den Handel vor. Für Details, beispielsweise zum Aussehen der Gebäude, sei es noch zu früh. Auch die genaue Anzahl der Wohnungen lasse sich erst nach dem Bebauungsplan-Verfahren nennen, so Horst Saevecke.

Das Café Harder an der Veerßer Straße war 2011 abgerissen worden. Ein Berliner Ehepaar hatte danach dort ein Wohn- und Geschäftshaus errichten wollen. Archäologische Grabungen und deren Kostenübernahme führten zu Rechtsstreitigkeiten – gebaut wurde indes nie. Im Januar 2016 kam dann die Meldung, dass zwei Niederländer das Areal des ehemaligen Cafés und die Parkfläche an der Schuhstraße gekauft haben. Diese Eigentümer hatten laut Stadtverwaltung zwar immer wieder in Aussicht gestellt, dort tätig werden zu wollen. Konkret wurde das aber nicht. 2017 erwarben schließlich Lars und Horst Saevecke die Grundstücke. Einen Baubeginn peilen sie fürs Frühjahr 2022 an.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare