Beamte am Hainberg starten betriebsinterne Kinderbetreuung für die Ferien

Bundespolizei gründet F.B.I

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Ponys sind bei den Kindern der Bundespolizei beliebt: Ein Mitarbeiter hat sie zur offiziellen Eröffnung mitgebracht. Melvin (3.v.r.) hat begeistert die Landung eines Hubschraubers beobachtet.

Uelzen. Die Stadt Uelzen bietet berufstätigen Eltern während der Sommerferien vier Wochen lang eine Kinderbetreuung. Der Bedarf ist da, aber noch seien nicht alle 16 Plätze pro Woche belegt, berichtet Marvin Meyer von der Stadt Uelzen.

Bis zu sechs Stunden täglich können Eltern das Angebot in Anspruch nehmen. Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren, bereitet auch vielen Bundespolizeibeamten in den Sommerferien Schwierigkeiten, weiß Wolfgang Kühl, Leiter der Bundespolizeiabteilung Uelzen. Deshalb haben die Mitarbeiter kurzerhand passende Räume gesucht und sich zum Verein Ferien-Betreuungsinitiative Hainberg – kurz F. B. I. – zusammengeschlossen.

Seit der vergangenen Woche koordinieren die Bundespolizisten die Betreuung ihrer Kinder selbst, acht Stunden täglich. In einer Hütte im angrenzenden Waldstück, für die es keine Verwendung mehr gab, spielen zehn Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren unter der Aufsicht der Gleichstellungsbeauftragten Judith Eckardt und anderer Kollegen. Da das Angebot als Ferienpraktikum läuft, bei dem die Kinder Einblick in den Beruf ihrer Eltern erhalten, könne Personal dafür freigestellt werden, berichtet Kühl.

Von Diane Baatani

Mehr zum "F.B.I." lesen Sie am Mittwoch in der AZ.

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