Konzept für Ganztags-Grundschulen: Markwardt setzt jetzt auch auf Holdenstedt und Westerweyhe

Bürgermeister will Bestandsschutz

+
In den umliegenden Landkreisen hat mindestens die Hälfte der Grundschulen bereits ein Ganztagsangebot – so in den Landkreisen Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und Celle. Doch in Uelzen wird aktuell eine kleinere Lösung favorisiert.

Uelzen. Drei Anträge in Sachen Ganztags-Grundschule liegen aktuell auf dem Tisch. Einer von der SPD, der zwar im Schulausschuss abgenickt, aber gestern von der Fraktion zurückgezogen wurde.

Dann zwei weitere Anträge, die zwar im Schulausschuss abgelehnt wurden, einer davon aber könnte womöglich im Stadtparlament am 16. März als neues Konzept verabschiedet werden – schon diese verworrene Konstellation zeigt, wie verfahren die Situation in der städtischen Kommunalpolitik bei der Suche nach dem richtigen Weg ist.

Einer der beiden abgelehnten Anträge ist ein Kompromissvorschlag von Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt. Dieser aber kämpft weiter darum, doch noch eine Lösung zu finden, die bei den Parteien auf breite Zustimmung stößt und viele verschiedene Interessen berücksichtigt.

Gestern legte Markwardt nach: Er möchte nicht nur die Lukas-Backmeister-, Hermann-Löns- und Sternschule sowie die Schule Oldenstadt ab 2016/17 zu Ganztags-Grundschulen umfunktionieren, sondern zusätzlich den Grundschulen Holdenstedt und Westerweyhe einen Bestandsschutz geben und sie bis 2020 ebenfalls zu Ganztagsschulen umwandeln. [...]

Von Thomas Mitzlaff

Lesen Sie mehr dazu im E-Paper und in der Printausgabe der AZ.

Kommentare