Bürgermeister stützt Stadtwerke-Chef

Uelzens Bürgermeister Otto Lukat rät Stadtwerke-Geschäftsführer Markus Schümann in seinem Verfahren wegen Vorteilsgewährung bei der Vergabe des Mahnwesens an den früheren Uelzener CDU-Spitzenpolitiker Christian Teppe zur Offensive.

mr Uelzen. Bürgermeister Otto Lukat rät Stadtwerke-Geschäftsführer Markus Schümann in seinem Verfahren wegen Vorteilsgewährung bei der Vergabe des Mahnwesens an den früheren Uelzener CDU-Spitzenpolitiker Christian Teppe zur Offensive: „Hierbei handelt es sich um ein persönliches Verfahren gegen Herrn Schümann.

Er selbst muss hierzu eine Entscheidung treffen. Ich habe ihm aber geraten, eine gerichtliche Entscheidung herbeizuführen. Das wäre der richtige Weg, um rechtliche Klarheit zu erreichen“, lautet Lukats Statement, das vom Rathaus gestern nach der Aufsichtsratssitzung der Stadtwerker verbreitet wurde. Schümann und der Aufsichtsrat wollen sich im laufenden Verfahren derzeit nicht äußern.

Die Staatsanwaltschaft hatte dem Stadtwerke-Chef jetzt angeboten, das Verfahren gegen die Zahlung einer Summe von 5000 Euro vorläufig einzustellen. Im Frühjahr hatten die Verdener Ermittler Teppes Verfahren eingestellt, nachdem dieser im Rahmen der Gewinnabschöpfung 80 000 Euro an die Landeskasse gezahlt hatte.

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