Landwirt überlässt Brücke der Stadt Uelzen: Nun muss der Woltersburger mit Treckern Umwege fahren

Brüchiges Geschenk

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Mit dem Fahrrad kommt Hans-Heinrich Petersen-Schulze noch problemlos zu seinen Feldern jenseits der Wipperau. Doch mit landwirtschaftlichen Maschinen darf er die Brücke, die über den Bach zu seinen Flächen führt, nicht mehr befahren.

Woltersburg. Wenn der Woltersburger Landwirt Hans-Heinrich Petersen-Schulze von seinem Gehöft zu seinen Feldern jenseits der Wipperau will, hat er es nicht weit. „Gut 200 Meter sind es wohl“, schätzt er. Eine Strecke, die er mit dem Rad in wenigen Minuten zurücklegt.

Eine Brücke über den Bach führt direkt zu Petersen-Schulzes Areal. Eigentlich ideal für das Bestellen der Felder. Doch mit landwirtschaftlichen Maschinen sind die Flächen über den kurzen Weg nicht zu erreichen – nicht mehr. „Stattdessen müssen die Fahrer einen Umweg über Ripdorf machen. Das geht über Arbeitsstunden und Spritkosten ins Geld“, schildert der Woltersburger. An den Brückenköpfen hat die Stadt Uelzen Poller aufgestellt. Lediglich Radfahrern und Fußgängern ist es noch erlaubt, das Bauwerk zu überqueren. Was Hans-Heinrich Petersen-Schulze daran besonders stört: Er selbst ist für die Misere verantwortlich. Denn die für den Verkehr gesperrte Brücke gehörte noch bis vor vier Jahren ihm.

Von Norman Reuter

Wie es mit der Brücke weiter gehen soll, erfahren sie am Dienstag in der Printausgabe und im E-Paper der AZ.

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