CDU-Landtagsabgeordneter Hillmer stellt Anfrage zu weiterer Förderung des Uelzener Seniorenservicebüros

„Brauchen schnell Klarheit über Zukunft“

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Auch Wolfgang Rückstein (links) und Harri Veenhuis hat das Uelzener Seniorenservicebüro zusammengebracht – Rückstein ist Seniorenbegleiter und unterstützt Veenhuis im Alltag.

ib Uelzen. Die Landesregierung möchte laut Koalitionsvertrag die Seniorenservicebüros und Pflegestützpunkte in Niedersachsen zusammenführen. Für das Seniorenservicebüro läuft Ende Juni die Landesförderung aus.

Vor diesem Hintergrund hat der hiesige CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Hillmer in Hannover angefragt, welche Auswirkungen die Pläne von SPD und Grünen auf die bisherige Förderung der Seniorenservicebüros haben wird und wann die Zusammenführung überhaupt beabsichtigt ist. Gleichzeitig fordert Hillmer das Land auf, das Uelzener Servicebüro zu erhalten.

„Das Servicebüro der Stadt Uelzen, das mit dem Landkreis zusammenwirkt, ist eine hilfreiche Anlaufstelle“, betont er. „Hier erhalten ältere Menschen Unterstützung zu sämtlichen Fragen ihrer Lebens- und Alltagsbewältigung. Zudem können sich alle Anbieter von Unterstützungsleistungen an das Servicebüro wenden.“

Mit den Seniorenservicebüros sei eine neue Infrastruktur für die ältere Generation entstanden, die ein wichtiger Beitrag zur Vorbereitung auf die Gesellschaft des langen Lebens sei. Hillmer: „Dieses Angebot für die Menschen in Stadt und Kreis Uelzen muss erhalten und weiterentwickelt werden – und wir brauchen schnell Klarheit über die Zukunft des Servicebüros.“

Der Landtagsabgeordnete kritisiert, dass die Landesregierung im Koalitionsvertrag eine Zusammenlegung mit den Pflegestützpunkten angekündigt, sich bisher allerdings nicht zur finanziellen Förderung der Seniorenservicebüros geäußert habe. Seit 2008 fördert das Land Niedersachsen als erstes Flächenland den Aufbau von Seniorenservicebüros.

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