40 Feuerwehrleute im Einsatz / Bewohner wollte zuerst nicht aus dem Haus / Bereits zweiter Brand in zwei Wochen

Brand in der Margaretenstraße – ein Verletzter

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Mit Atemschutz drangen zehn Feuerwehrleute in das brennende Haus vor. Sie mussten Bewohner retten und dann von Innen löschen. 

kah Uelzen. Einen Verletzten hat es bei einem Brand in der Uelzener Innenstadt am Sonnabend gegeben. Das Feuer war am Morgen gegen 7. 10 Uhr in einem Wohnhaus in der Margaretenstraße ausgebrochen.

Als die Feuerwehr anrückte, schlugen die Flammen aus den Fenstern im Obergeschoss. Der kommandierende Zugführer, Torsten Sauer, ließ die Alarmstärke auf „Vollalarm“ erhöhen. Daraufhin arbeiteten etwa 40 Kameraden der Uelzener Feuerwehr mit sieben Fahrzeugen an dem Brand, berichtet Ortsbrandmeister Reiner Seidel.

Zehn Männer der Wehr gingen mit Atemschutz in das Gebäude, um die Bewohner zu retten. Probleme bereitete zunächst die Rettung des Bewohners im Untergeschoss. Während der Bewohner des Obergeschosses schnell aus dem Haus kam, habe der Bewohner der unteren Wohnung zunächst nicht aus dem Haus gewollt. „Wir mussten mit Hilfe der Polizei die Tür aufbrechen und ihn herausholen“, berichtet Seidel. Nachdem der Mann aus dem Haus war, begannen die zehn Kameraden auch im Inneren des Hauses mit den Löscharbeiten. Das Feuer lief nicht Gefahr, auf benachbarte Häuser überzugreifen.

Die Brandursache war gestern noch unbekannt. Der Mieter der oberen Wohnung muss noch befragt werden, die Ermittlungen dauern an. Der Bewohner des Untergeschosses wurde laut Polizeibericht mit einer Rauchvergiftung ins Uelzener Klinikum gebracht. Das Haus ist zur Zeit unbewohnbar, die Polizei beziffert den Schaden mit über 100 000 Euro.

Bereits zwei Wochen zuvor war in der Margaretenstraße in Uelzen – wenige Häuser weiter – ein Feuer ausgebrochen. Dabei wurde ein Mann ins Klinikum eingeliefert, außerdem erlitt ein Feuerwehrmann durch die enorme Hitzeentwicklung leichte Verletzungen.

Bilder vom Einsatzgeschehen

Wohnungsschaden durch Feuer in Uelzen

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