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. . . sollte der Uhlenköper sich anrechnen lassen, neulich an der Tankstelle. Oder sowas ähnliches. Irgendwas mit Sammeln und Treue oder so Heckmeck. „Dann können Sie einen tollen Kaffeeautomaten bekommen“, sagte die Frau hinter der Theke begeistert.

„Nö“, brummelte Uhlenköper, „willichnich. “ Sie, unnachgiebig: „Aber die ist doch super!“ Und er: „Ich will so ein Ding aber nicht. “ Und sie: „Und Ihre Freunde? Denen können Sie die doch schenken. “ Und er: „Nein. Ich werde meine Freunde nicht mit diesem Kaffee-Kram foltern. “ Er zieht ab, hinterlässt sie konsterniert.

Ist doch war, findet Uhlenköper noch jetzt. Wer so ein Ding erst hat, vergleicht Marken, kauft teure kleine Tiegelchen und Fässchen und Schälchen, kauft hinterher noch eine weitere Maschine, weil der Nachbar eine bessere hat, muss hinterher zur Kaffeeautomaten-Selbsthilfegruppe.

Nein, nein, und nochmals nein. Kommt Uhlenköper nicht in die Tüte. Auch nicht für seine Freunde. Natürlich ist Kaffee toll. Am besten ist er aber, wenn man heißes Wasser einfach auf eine Löffelportion Pulver gießt und eine Minute wartet. Schmeckt, auch ohne Tiegelchen und Töpfchen und Markenstress, findet Uhlenköper.

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