Hauptverkehrsadern betroffen / Nach Unfall: 83-Jähriger stirbt im Krankenhaus

Bombenfund: Lüneburger werden evakuiert

Lüneburg. Nach einem erneuten Bombenfund in Lüneburg haben gestern Abend Bewohner der Salzstadt in einem Umkreis von 500 Metern um die Fundstelle ihre Wohnungen für eine Entschärfung verlassen müssen.

Gegen Mittag war die Bombe bei Bauarbeiten auf einem Industriegelände An der Roten Bleiche entdeckt worden. Bei dem Sprengkörper handelte sich um eine amerikanische, mit Aufschlagzünder versehene Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg.

Polizei, Feuerwehr, Kampfmittelbeseitigungsdienst und die Stadt Lüneburg evakuierten den Bereich bis um 20 Uhr. Insbesondere die Hauptverkehrsadern Friedrich-Ebert-Brücke und Willy-Brandt-Straße sowie die Eisenbahnstrecke nach Dannenberg waren von der Evakuierung betroffen. Einschränkungen auf der Hauptfahrstrecke Hamburg-Hannover soll es nicht gegeben haben. In der St.-Ursula-Schule wurde ein Ausweichquartier eingerichtet. Die Entschärfung der Bombe sollte noch am Abend erfolgen.

Weitere Polizeimeldungen

Uelzen. Ein 83-jähriger Fußgänger, der am 8. Dezember auf der Hochgraefestraße (Ostring) in Uelzen angefahren wurde, ist am Sonnabend im Klinikum verstorben. Der Mann war nach Polizeiangaben unvermittelt auf die Straße getreten, ein 20-jähriger Autofahrer konnte trotz Vollbremsung einen Zusammenstoß nicht vermeiden. Der Senior stürzte, stand aber aus eigener Kraft auf und erklärte wohlauf zu sein. Im Uelzener Klinikum wurden jedoch mehrere Brüche festgestellt.

Uelzen. Bei dem Unfall am Montagabend auf dem Uelzener Uhlenring zwischen den Abfahrten Oldenstadt und Molzen (AZ berichtete) hatte einer der Unfallbeteiligten Alkohol getrunken, wie die Polizei gestern informierte. Gegen 19.20 Uhr hatte ein 53-jähriger Lkw-Fahrer beim Überholen den 51-jährigen Fahrer eines Skoda übersehen. Die Folge: Die beiden Fahrzeuge kollidierten und der Skoda drehte sich. Ein Alkoholtest ergab laut Polizei, dass der Skoda-Fahrer einen Wert von 1,32 Promille im Blut hatte. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr. Beim Unfall entstand ein Sachschaden von etwa 3500 Euro. Verletzt wurde niemand.

Uelzen. Die Polizei konnte dank eines Zeugenhinweises eine Unfallflucht aufklären. Aufmerksame Zeugen hatten am Montagmorgen Beamte alarmiert, nachdem an der Veerßer Straße in Uelzen ein Fahrer eines Mazda gegen 10 Uhr an der Ecke „An der St.-Marien-Kirche“ beim Abbiegen einen geparkten Pkw touchiert hatte. Es entstand ein Sachschaden von rund 600 Euro. Der 66-jährige Unfallverursacher fuhr weiter, konnte aber durch die Zeugenaussage ermittelt werden. Der Mann gab an, dass sein Fahrzeug wackelte, jedoch habe er den Unfall nicht bemerkt.

Jelmstorf. Einem 39-jährigen VW-Fahrer wurde nach einer Polizeikontrolle auf der Ortsverbindung zwischen Bruchtorf und Jelmstorf die Weiterfahrt untersagt. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass der Mann, bei dem zwei kleine Kinder im Pkw saßen, unter dem Einfluss von Drogen stand. Dem 39-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.

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