Polizei: Elf Personen an „sehr friedlichen“ Protest beteiligt

Blockade bei Rheinmetall: Kletteraktivisten prangern Rüstungsexporte des Konzerns an

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Aktivisten blockieren gestern das Fabriktor von Rheinmetall in Unterlüß. Der Lkw-Verkehr wird umgeleitet.

stk Unterlüß. Aktivisten haben gestern das Haupttor von Rheinmetall in Unterlüß blockiert. Gegen 6 Uhr stellten sie ein fünf Meter hohes Gerüst aus drei Metallbeinen auf, auf das zwei Demonstranten kletterten.

„Solidarität mit Afrin“ und Waffenexporte stoppen“, stand auf den mitgebrachten Transparenten, mit denen die Gruppe, die sich Gabriel nennt, am Tag der Rheinmetall-Aktionärsversammlung in Berlin gegen die Geschäfte des Konzerns protestierte. „Panzer made in Germany haben den Weg für die Zerstörung und Besetzung von Afrin geebnet“, heißt es in einer Erklärung der Gruppe. „Die Firma ist für das Leid der Bevölkerung in Afrin mit verantwortlich.

Nach Angaben der Celler Polizei waren zehn bis elf Personen an dem „sehr friedlichen“ Protest beteiligt. Die Polizei war mit etwa 30 Beamten vor Ort. Kurz nach 11 Uhr beendeten sie den Protest. Die Demonstranten hätten die Zufahrt freiwillig geräumt, so Sprecherin Birgit Insinger. Der Lieferverkehr wurde durch die Blockade nicht beeinträchtigt. Er wurde über ein anderes Fabriktor geleitet.

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