Spannende Details bei Führung durch das Medienhaus C. Beckers

Blick hinter die Kulissen

+
Informative Fakten und Daten: Dirk Marwede (links) erklärte den Gästen die Technik im Medienhaus.

abc Uelzen. Ob Alt oder Jung, ob weiblich oder männlich – die Führungen durch das Verlagshaus erfreuen sich stets großer Beliebheit.

Und so nutzte mancher der zahlreichen Autoliebhaber nach einem Blick unter die diversen Motorhauben die Möglichkeit, das Innenleben eines modernen Medienhauses aus der Nähe zu betrachten. Kompetent geführt von Dirk Marwede, langjähriger Redakteur des Uelzener Anzeigers, und Ditmar Grote, technischer Leiter im Medienhaus C. Beckers, erlebten die Besucher den spannenden und abwechslungsreichen 24-stündigen Tagesablauf innerhalb eines zeitgemäßen Kommunikationsunternehmens.

 

Lesen Sie auch:

Torten und Kaffee satt

Der perfekte Mix

Angefangen vom Erarbeiten eines Druckspiegels („Dem Inhaltsverzeichnis einer Tageszeitung“) in der Disposition, dem Verkauf der Anzeigen durch die Mediaberater, der Planung und Recherche der redaktionellen Themen, dem Erstellen der Druckplatten sowie dem eigentlich Druckverfahren in der imposanten Rotationsanlage und dem anschließenden Versand und Vertrieb zu den Leserinnen und Lesern – bei der Führung wurde kein Bereich ausgelassen. Dirk Marwede und Ditmar Grote beantworteten ausführlich die Fragen der interessierten Teilnehmer und befriedigten die große Neugierde rund um das Zeitungsmachen.

Beispielsweise erfuhren die Besucher, dass eine Rolle Zeitungspapier eine Tonne wiegt und von Uelzen bis hinter Bad Bevensen reichen würde. „Fast 16 Kilometer“, konkretisierte Dirk Marwede. Weitere spannende Fakten: Pro Tag werden im Medienhaus C. Beckers 70 000 Exemplare an Tageszeitungen (u.a. Allgemeine Zeitung Uelzen, Isenhagener Kreisblatt und die fünf Ausgaben der Altmark-Zeitung) gedruckt. Dazu kommen in der Woche 420  000 Exemplare Anzeigenblätter (u.a. Uelzener Anzeiger, Wochenanzeiger Wittingen, Altmark-Woche). Bis zu 1200 Druckplatten werden täglich erstellt.

Nicht zu vergessen: Die Rotation ist so schwer und muss aus Gründen der Druckqualität so gut fixiert sein, dass sie mehrere Meter tief im Boden verankert ist. Das Papier für die Zeitungen wird regelmäßig aus Russland, Kanada und Schweden angeliefert.

Die Bilder von der Automesse 2013 (Teil 1)

Uelzens Automesse 2013 (Teil 1)

Die Bilder von der Automesse 2013 (Teil 2)

Uelzens Automesse 2013 (Teil 2)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare