Bizarrer Streit: Wurstverkäufer darf Bude aufstellen

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Im bizarren Wurst-Streit auf dem Uelzener Weihnachtsmarkt hat das Verwaltungsgericht Lüneburg Dienstagmittag eine erste Entscheidung getroffen: Marktbeschicker Arthur Bohnstedt darf seine Bude mit original Thüringer Würstchen sofort aufbauen.

Im bizarren Wurst-Streit auf dem Uelzener Weihnachtsmarkt hat das Verwaltungsgericht Lüneburg Dienstagmittag eine erste Entscheidung getroffen: Marktbeschicker Arthur Bohnstedt darf seine Bude mit original Thüringer Würstchen sofort aufbauen.

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Jetzt geht es um die Wust

Die Stadt Uelzen hatte einen Tag vor Beginn des Weihnachtsmarktes Bohnstedt die Genehmigung für den Stand überraschend ohne Begründung wieder entzogen. Der Wurstverkäufer klagte dagegen - und diese Klage hat aufschiebende Wirkung, entschieden die Richter: Bis zu einer endgültigen Entscheidung darf Bohnstedt am Weihnachtsmarkt teilnehmen. Entschieden wird der Fall, wenn überhaupt, dann erst nächstes Jahr, wenn der Weihnachtszauber 2010 längst Geschichte ist. Abgesehen davon äußerte Verwaltungsgerichts-Präsident Hennig von Alten Bedenken, ob die Stadt die Genehmigung überhaupt hätte mündlich widerrufen dürfen.

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