Mutmaßliche Metalldiebe: Ein Geständnis, acht Schweigende

Beweise mit DNS-Spuren

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Einer der mutmaßlichen Metalldiebe hat gestanden und einen weiteren Mann belastet. Alle anderen Angeklagten wollen sich zum Tatvorwurf nicht äußern.

aja Uelzen/Lüneburg. Nachdem der erste der neun Angeklagten im Prozess um Metalldiebstahl vor dem Lüneburger Landgericht ausgesagt und andere schwer belastet hat, rügte einer der Verteidiger Mängel des Verfahrens.

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„Für seinen Mandanten wäre nach den belastenden Aussagen des geständigen Komplizen kein von den rechtsstaatlichen Grundsätzen gedecktes Verfahren mehr zu erwarten. “ Somit beantragte gestern Rechtsanwalt Ladislav Anisic aus Hamburg, das Verfahren gegen seinen Mandanten per Urteil einzustellen.

Sein Mandant hätte – ebenso wie ein weiterer – im Falle eines Geständnisses die höchste Freiheitsstrafe von immerhin noch bis zu acht Jahren zu erwarten.

Mehr zum Prozess gegen die Metalldiebe lesen Sie in der Mittwochsausgabe der AZ.

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