Stadtförster Thomas Göllner startet Umfrage im Sommer

Besucherbefragung: Wie gefällt das Wildgatter?

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Wenn Valentina Lüning mit Futter in den Händen in das Gehege des Damwilds geht, kommen die Tiere sofort angelaufen. Rund 40 Damhirsche und -kühe leben auf dem großen Gelände.

Uelzen. Ob das Gehege den Uelzenern gefällt, das will Stadtförster Thomas Göllner jetzt genauer wissen. Im Sommer will er die Besucher des Gatters daher von seinen beiden aktuellen Mitarbeiterinnen befragen lassen, die ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) absolvieren.

„Wir wollen wissen, wie den Besuchern das Gehege gefällt, was wir verbessern können und wie zufrieden sie mit dem Angebot sind“, so Göllner. Vor zwei Jahren habe er schon eine Umfrage durchgezogen. Dabei kam heraus, dass den Besuchern das Ziegengehege als Streichel-Zoo gut gefalle.

„In den vergangenen knapp drei Jahrzehnten haben rund 50 junge Leute bei uns ein FÖJ absolviert“, sagt Stadtförster Göllner. Als 1989 das Pendant zum freiwilligen sozialen Jahr aufgelegt wurde, war Uelzen gleich mit dabei.

Weil sie später einmal Waldökologie und Forstwirtschaften studieren will, habe sie sich für ein FÖJ entschieden, sagt Valentina Lüning. „Ich glaube, dass ist ein guter Einstieg dafür“, so die 19-Jährige. Laura Wolff interessiert sich für eine Ausbildung als Tierpflegerin. Auch sie nutzt das FÖJ, um die Arbeit mit Tieren und in der Natur kennenzulernen.

„Im Wildgatter sind auch schon mal robuste Jobs zu erledigen“, weiß Göllner. Beispielsweise wollen die beiden FÖJler einen Teil des 20 Hektar großen Geheges im Norden der Stadt ein wenig umgestalten. „Wir werden demnächst neue Sträucher pflanzen und einen Teich vergrößern“, sagt Laura Wolff. Der Bereich des Nadelwaldes soll mit Laubgehölzen ökologisch aufgewertet werden, wie sich der Stadtförster ausdrückt.

Von Jens Schopp

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