Regenfälle bei Veranstaltungen sorgen für Minus

Besucher-Einbruch bei der Uelzener Eisbahn

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Eisiges Vergnügen: In den Adventswochen konnten Schlittschuhläufer am Herzogenplatz ihre Runden drehen. 

Uelzen – Die Eisbahn am Uelzener Herzogenplatz war dieses Mal nicht ein solcher Besuchermagnet wie in den Vorjahren. Das berichten nun die Stadtwerke Uelzen, die jährlich das eisige Vergnügen mit Eisbahn und Konzerten in Uelzens Innenstadt anbieten.

Nach einer veröffentlichten Statistik wurden in den Adventswochen rund 10 700 Besucher gezählt. Damit liege man 21 Prozent unter den Vorjahreswerten, erklärt Stadtwerke-Sprecherin Franziska Albrecht.

Als Grund für den Besucher-Einbruch nennen die Stadtwerke die Witterung in den Adventswochen. Die teils sehr verregneten Wochenenden hätten dazu geführt, dass zu den organisierten Veranstaltungen weniger Besucher gekommen seien als erhofft. Unter anderem spielten die Bands „Mofa 25“ und „Hot Birds“ auf der großen Bühne an der Eisbahn. Die beiden Konzerte zählten mit der „Hüttengaudi“ in den aufgestellten Zelten noch zu den Veranstaltungen mit den meisten Besuchern. Erwartungsgemäß wurden bei der Nikolausparty am 6. Dezember die meisten Kinder gezählt – etwa 500 Jungen und Mädchen wollten den Bärtigen erleben.

Beim Blick auf die reinen Zahlen der Schlittschuhläufer zeigt sich, dass hier, wenn die Schülerklassen nicht mitgezählt werden, etwas mehr als im Vorjahr ihre Runden auf der Eisbahn drehten. Werden die Schülerzahlen miteingerechnet, relativiert sich das Bild wieder. Denn mit 2780 Schülern nutzten weniger Jungen und Mädchen als im Vorjahr die Möglichkeit, während der freien Schullaufzeiten die Eisbahn zu besuchen. Das ist ein Minus von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Von Norman Reuter

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