Landkreis muss über den Verbleib der Beteiligung an Eon-Avacon entscheiden

Beschluss zu Mini-Anteil

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Wohin fließt der Strom, wohin die Beteiligungen am Stromnetz? Eon-Avacon bietet den Kommunen an, ihre Anteile an Vertriebsgesellschaften an Netzgesellschaften zu übertragen.

Uelzen/Landkreis. Erst zwei Stellen hinter dem Komma wird es für den Landkreis Uelzen spannend. Dennoch: Über den Verbleib der 0,08 Prozent, mit denen der Kreis an dem Energieversorger Eon-Avacon beteiligt ist, informiert auf AZ-Nachfrage der Landrat Dr.

Heiko Blume persönlich. Vor dem Hintergrund der Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes war der Energieversorger Eon-Avacon verpflichtet, die jeweiligen Geschäftsbereiche Vertrieb und Netz nach außen deutlich zu unterscheiden. Dies ist der Liberalisierung des Energiemarktes geschuldet. Auf dem Markt konkurrieren viele verschiedene Stromanbieter miteinander. So müssen nach dem Gleichbehandlungsauftrag der Bundesnetzagentur Vertriebsbereiche von Energieversorgern mit andereren Anbietern auf gleicher Ebene agieren können.

Aus diesem Grund hatte im vergangenen Sommer die „Stromversorgung Osthannover“ (SVO) unter der Klammer der SVO Holding die Celle-Uelzen Netz GmbH und die SVO Vertrieb GmbH geschaffen (die AZ berichtete). Wie der Pressesprecher des Energieversorgers, Ralf Horst, erläutert, lediglich eine Namensänderung, mit der man die Richtlinien erfüllt. Die Anteile des Landkreises Uelzen blieben bei der SVO Holding als Dach der beiden Gesellschaften.

 

Mehr dazu lesen sie in der Mittwochsausgabe der AZ.

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