Auftakt der Sommertour: Die Sache mit dem Handschlag

Beschert Weil der Mühle Millionen?

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Für Stephan Weil (2. von links) gab es gestern „kein Entrinnen“: Gerard Minnaard (2. von rechts) von der Woltersburger Mühle riss ihn mit seiner Begeisterung mit, Landrat Dr. Heiko Blume (links) und Uelzens Bürgermeister Otto Lukat freute es.

Uelzen. Sie haben es per Handschlag besiegelt: Sollte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) eines Tages mal auf dem Wer-wird-Millionär-Stuhl bei Günter Jauch sitzen, dann wird er die Woltersburger Mühle zu seinem sozialen Projekt machen, das von seinem Gewinn profitiert.

Dieses Versprechen ringt ihm gestern Nachmittag Gerard Minnaard in der Woltersburger Mühle ab, denn Stephan Weil ist mit einem Tross von Journalisten, lokalen Politikern und Mitarbeitern aus Hannover zum Auftakt seiner Sommertour dort angereist. Minnaards charmante Beharrlichkeit verwundert den Ministerpräsidenten dabei herzlich wenig. „Ihnen eilt ein Ruf voraus“, verrät Weil dem Uelzener, „nämlich der, dass sie Leute mitreißen können. “.

Mitgerissen zeigt sich am Ende des einstündigen Besuchs auch Stephan Weil selbst, nachdem er ausführlich über das Konzept der Woltersburger Mühle mit dem Qualifizierungszentrum für arbeitslose Jugendliche und dem Zentrum für biblische Spiritualität und gesellschaftliche Verantwortung informiert wurde.

Von Ines Bräutigam

Mehr dazu lesen Sie am Mittwoch in der AZ.

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