20 Schüler kreieren auf Zeit schmackhafte und gesunde Mahlzeiten

Berufswettbewerb an der BBS II: Salat to go – die neue Idee für die Schulmensa

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Nach optischer Beurteilung kosten die Ausbilder und Frauke Gerstenkorn von der Landwirtschaftskammer.

Uelzen – Wer hat die beste Idee für einen ‘Salat to go’? Das fragte Anne von Estorff, Teamleiterin an der BBS II für Hauswirtschaft.

An dem Wettbewerb, den die deutsche Landjugend und die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung jährlich durchführt, nahmen 20 Schüler teil.

Hauswirtschafter sind etwa bei Altenheimen, Kantinen und Schulen gefragt, weil ihr Tätigkeitsfeld nicht nur das Kochen, sondern auch Einkauf, Planung, Ablauf oder Gestaltung erfordert. „Der Beruf wird immer gefragter, ist nur noch nicht so populär,“ weiß von Estorff.

Die Teilnehmer mussten Rezepte, Einkaufsliste, Einkauf und Ausführung übernehmen und dokumentieren. Im theoretischen Teil musste die eigene Kreation vorgestellt und begründet werden. Regionalität, Saisonalität und Umweltverträglichkeit hinsichtlich der Verpackung sind dabei wichtig.

60 Minuten Zeit gab es dann zum Putzen, Schnippeln, Mischen und Abschmecken. Anna setzte bei ihrem Salat auf Rote Beete, Möhren, Äpfel und Sellerie: „Das ist saisonal, regional, günstig und enthält viele Nährstoffe. Heute habe ich mit der Hand geraspelt, für größere Mengen verwende ich die Küchenmaschine.“

„Ich war so aufgeregt und hab einiges vergessen, beim nächsten Mal bin ich besser vorbereitet,“ erzählt eine angehende Hauswirtschafterin. „Dafür machen wir diesen Wettbewerb – er gibt eine Art Prüfungserfahrung,“ so von Estorff. Die Sieger dürfen sich auf Bundesebene beweisen.

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