Uelzener Verwaltungsausschuss spricht sich für Realisierung beim Bau der A 39 aus

Bekenntnis zur Tank- und Rastanlage bei Riestedt

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Die Riestedter demonstrierten im Februar gegen eine Rastanlage bei Riestedt. Der Verwaltungsausschuss der Hansestadt Uelzen spricht sich für den Bau aus. 

Uelzen-Riestedt – Im Uelzener Ortsteil Riestedt soll weiterhin eine Tank- und Rastanlage an der zukünftigen A 39 entstehen.

Der Verwaltungsausschuss bekannte sich in seiner Sitzung am Montag zur Realisierung der A 39, inklusive der dazugehörigen Einrichtungen wie der Tank- und Rastanlage, und bestätigte damit seinen Beschluss aus dem Jahr 2011, wie die Hansestadt Uelzen mitteilt. Die abschließende Entscheidung trifft der Rat der Stadt in seiner Sitzung am kommenden Montag, 20. Mai.

Hintergrund der Diskussion war eine Petition von Riestedter Bürgern gegen die geplante Anlage. Als Hauptargumente wurden darin unter anderem der Verlust landwirtschaftlicher Flächen, die Zerstörung von Landschaft und Lebensräumen sowie Beeinträchtigung der Lebensqualität durch hohe Emissionen genannt. Dem soll mit einer sorgfältigen Umweltplanung und Flurbereinigungen weitestgehend entgegen gewirkt werden, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt. Auswirkungen und Beeinträchtigungen wie Licht- und Lärmemissionen sollen durch verschiedene Maßnahmen möglichst gering gehalten werden.

Für den Standort der Tank- und Rastanlage seien umfangreiche Untersuchungen seitens der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr durchgeführt wurden. Diese Untersuchungen sind Teil eines komplexen mehrstufigen Planungsprozesses hinsichtlich der A 39, deren Bau für die Hansestadt Uelzen und die gesamte Region von herausragender Bedeutung sei. „Die Stadtverwaltung wird sämtliche Planungen und Verfahrensschritte engmaschig begleiten“, heißt es in der Pressemitteilung. Gleichzeitig werde man im Rahmen aller Möglichkeiten Einfluss darauf nehmen, die mit der A 39 verbundenen Auswirkungen auf die Bürger zu minimieren.

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