Beherzte Recherche, aufklärende Berichte“

Preisträger: Günther Herbst vom Weser-Kurier, der den Preis für seine erkrankte Kollegin entgegennahm, Conrad von Meding von der HAZ, Thomas Mitzlaff, Marc Rath (von links). Foto: Mahler

Uelzen/Hannover. Der Bund der Steuerzahler Niedersachsen und Bremen (BdSt) hat am Dienstagabend im Hotel Luisenhof in Hannover die Allgemeine Zeitung für ihre Berichterstattung über das Ukraineprojekt der Stadtwerke als zweiten Preisträger des Journalistenpreises „Die spitze Feder 2011“ ausgezeichnet.

Die Artikel von Redakteur Thomas Mitzlaff und dem zwischenzeitlich ausgeschiedenen Chefredakteur Marc Rath seien geprägt gewesen von „beherzten Recherchen, aufklärenden Berichten und kritischen Kommentaren über den umstrittenen Weizenanbau in Osteuropa“, urteilte die Jury. Sie setzte sich zusammen aus dem Chefredakteur der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ), Ulrich Neufert, dem Bundesvorsitzenden des Deutschen Journalisten-Verbandes, Michael Konken, und dem BdSt-Vorsitzenden Bernd Schulze-Borges.

Erster Preisträger ist die Redaktion der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung für ihre „umfassende und engagierte Berichterstattung über die umstrittenen Pläne, den denkmalgeschützten Plenarsaal des Niedersächsischen Landtags abzureißen und durch einen tempelartigen Neubau zu ersetzen“.

Dritte Preisträgerin wurde die Journalistin Elke Gundel vom Bremer Weser-Kurier. Sie wurde für ihre mutigen Berichte ausgezeichnet, die den kostspieligen Umzug des Bremer Standesamtes Mitte vereitelten.

„Die spitze Feder“ wird alle drei Jahre verliehen. Der BdSt würdigt mit dem Preis journalistische Arbeiten auf dem Gebiet der öffentlichen Finanz- und Haushaltswirtschaft.

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