Begegnungen mit neugierigen Wolfswelpen / Landkreis plant Infoblatt für die Bevölkerung

Sie sind wie junge Hunde

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Der erste Wolfsnachwuchs im Landkreis Uelzen: Drei Welpen wurden im Südwesten auf dem Gelände des Rheinmetall-Schießplatzes geboren. Sie erkunden jetzt die Umgebung ihrer Höhle.

Landkreis Uelzen. Unheimliche Begegnung: Seit der Wolf in die Lüneburger Heide zurückgekehrt ist, häufen sich vor allem im Westkreis Uelzen die Berichte von Menschen, die Isegrim gesehen haben.

Es dürften noch mehr werden, denn seit der vorigen Woche ist in der Öffentlichkeit bekannt, dass im Südwesten des Landkreises auf dem Rheinmetall-Schießplatz der erste Wolfsnachwuchs geboren wurde (AZ berichtete). Sie erkunden jetzt die Umgebung ihrer Höhle. Doch wie verhält man sich, wenn man einem Wolf begegnet?

Lesen Sie dazu: Wolfs-Nachwuchs bei Unterlüß

Der Landkreis Uelzen plant ein Informationsblatt für die Bevölkerung herauszugeben, bestätigt Pressesprecher Martin Theine auf AZ-Nachfrage. Als Vorbild könnte der Flyer „Wolfsbegegnung – Was nun?“ dienen, den der benachbarte Landkreis Lüneburg vor kurzem herausgegeben hat. Das Faltblatt solle die Angst vor dem „bösen Wolf“ nehmen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Informationen zum Umgang mit dem Wolf gibt es auf der Internetseite des Landkreises Lüneburg: www.landkreis-lueneburg.de/wolf.

Von Gerhard Sternitzke

Der ungekürzte Artikel steht heute in der gedruckten und in der digitalen AZ.

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