Uwe Beecken geht zur UWG

Weitere Schritte: Ebstorfs Bürgermeister Uwe Beecken schließt sich im Kreis der UWB an. Foto: Archiv

Ebstorf. Ebstorfs Bürgermeister Uwe Beecken verabschiedet sich aus der CDU-Kreistagsfraktion. Das gab er gestern bekannt. Mit dem 17. März gehört er der UWG-Kreistagsfraktion an. „Ich werde ja parteilos und möchte darum bei den unabhängigen Wählern mitarbeiten“, sagte Beecken im AZ-Gespräch.

Bereits im Dezember hatte Uwe Beecken mitgeteilt, dass er bei der Kommunalwahl im September nicht mehr für die Christdemokraten antreten wird – eine Nachricht, die für manchen Wirbel, vor allem in der Klosterfleckenfraktion, sorgte. Der Ausschluss aus der Ebstorfer Fraktion folgte im Januar (die AZ berichtete).

Offiziell aus der CDU ausgetreten ist Ebstorfs Bürgermeister bisher noch nicht – eine Aktion, die aber nicht mehr lange auf sich warten lassen dürfte. „Die Flecken-Fraktion weiß, dass ich plane, das zum Quartalsende zu machen“, erklärt das Ebstorfer Urgestein sein weiteres Vorgehen. „Ich und die Fraktion sind aber friedlich auseinander gegangen.“

Mit dem Übertritt in die UWG-Kreistagsfraktion geht Uwe Beecken einen weiteren Schritt in Richtung neuer politischer Orientierung.

Bei der Kommunalwahl im September wird er um einen Platz im Fleckenrat sowie in der

Politik der neuen Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf kandidieren – und zwar mit einer eigenen Liste. Beecken: „Wir sind aber noch am Anfang, also in der Gründungsphase.“

Für den Bürgermeisterposten Ebstorfs stehen inzwischen offiziell zwei Kandidaten bereit: Hans Peter Hauschild hat im Rahmen der Ebstorfer Eiswette seine Kandidatur für die SPD bekanntgegeben. Die Unabhängige Wählergemeinschaft Ebstorf (UWE) geht mit ihrem Fraktionsvorsitzenden Heiko Senking an der Spitze ins Rennen. Als möglicher Bewerber aus den Reihen der Christdemokraten wird, nachdem Uwe Beecken sich nicht zur Verfügung stellt, Martin Oesterley gehandelt. Offiziell hat der Ebstorfer aber noch keine Ambitionen verlauten lassen.

Von Wiebke Brütt

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