Stadt rechnet mit Arbeiten ab Mitte Oktober

Baustart für Uelzens Schillerstraße naht – Sanierung fällt günstiger aus

Die Schillerstraße wird saniert. Sie erhält nicht nur eine neue Fahrbahn – auch die Gehwege werden neu angelegt. Die Arbeiten werden sich bis zum Jahr 2022 erstrecken.
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Die Schillerstraße wird saniert. Sie erhält nicht nur eine neue Fahrbahn – auch die Gehwege werden neu angelegt. Die Arbeiten werden sich bis zum Jahr 2022 erstrecken.

Uelzen – Fräsen und Bagger sind seit Mitte Juli an der Alewinstraße im Einsatz. Fahrbahn und Gehwege werden erneuert.

Nun naht auch der Start für das zweite große Straßensanierungsprojekt in der Uelzener Innenstadt: Die Schillerstraße soll ebenfalls schick gemacht werden. „ Wir rechnen damit, dass die Bauarbeiten ab Mitte Oktober starten“, erklärt Stadtsprecherin Sandy Naake auf Nachfrage.

Die Schillerstraße ist gut 600 Meter lang. Die Arbeiten werden sich nach Angaben der Hansestadt Uelzen bis 2022 ziehen. Im Vorfeld der Sanierung sind bereits Hausanschlüsse erneuert worden.

Wie bei der Alewinstraße wird nicht nur die Fahrbahn erneuert, sondern auch die sogenannten Nebenanlagen, also die Gehwege. Die Stadtwerke Uelzen haben angekündigt, an der Schillerstraße auch Ladestationen für Elektro-Autos schaffen zu wollen. Das kommunale Unternehmen rechnet mit einer steigenden Zahl an E-Fahrzeugen und dafür soll es die Infrastruktur in der Hansestadt geben (AZ berichtete).

Die Ausschreibung für die Sanierung der Schillerstraße ist bereits erfolgt. Sandy Naake erklärt, dass ein Ergebnis vorliegt, wonach die Gesamtkosten geringer ausfallen als zunächst von der Hansestadt Uelzen kalkuliert.

Die Tiefbauarbeiten lassen sich günstiger erledigen, schildert Naake weiter. „Die Ausgaben für die Straßenbeleuchtung sind höher als geplant“, so die Sprecherin weiter. Dies liege daran, dass Laternen nicht nur auf einer Straßenseite, sondern auf beiden Seiten aufgestellt werden sollen. Unterm Strich werde es aber günstiger.

Im Detail: „Die Baukosten liegen bei rund zwei Millionen Euro“, so Naake. Die Stadt erteilt Bauaufträge an Firmen in Höhe von etwa 1,8 Millionen Euro. Hinzu kommen Arbeiten, die vom Abwasserzweckverband in Höhe von 150.000 Euro vergeben werden.

Das Land fördert die Sanierung „voraussichtlich mit etwa 900.000 Euro“, erklärt die Stadtsprecherin. Die Anlieger werden an den Baukosten beteiligt – ihr Anteil beträgt „rund 500.000 Euro“.

Derweil kommen die Arbeiten an der Alewinstraße voran. Nachdem bereits der Einmündungsbereich zur Bahnhofstraße neu gestaltet wurde und ein ersten Teilstück der Straße schon saniert wurde, laufen seit Montag die Arbeiten im dritten Bauabschnitt – dieser erstreckt sich vom Parkplatz bis zu den Hausnummern 22 und 25. Die Sanierung soll bis Ende März 2021 abgeschlossen sein. VON NORMAN REUTER

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