Bauprojekte gehen voran

Uelzens Altes Rathaus wird entkernt.

Uelzen - Von Bernd Schossadowski. Schritt für Schritt zum Ziel: Diesen Weg geht die Stadt Uelzen bei zwei geplanten Großprojekten. Sowohl die Vertragsverhandlungen für die Bebauung des ehemaligen Wochenmarkt-Areals am Veerßer Tor als auch der Umbau des alten Rathauses rücken näher.

Die ersten Gespräche der Stadt mit den vier Interessenten für das alten Marktgelände seien „sehr konstruktiv“ verlaufen, berichtet Uelzens Baudezernent Karsten Scheele-Krogull. „Alle, die noch dabei sind, gehenabsolut in die richtige Richtung.“ Die Stadt wünsche von ihnen aber noch einige Nachbesserungen.

Nach der Sommerpause findet dazu eine zweite Verhandlungsrunde statt, bei der die möglichen Investoren – auch diesmal getrennt voneinander – der Stadt ihre überarbeiteten Konzepte vorstellen sollen. „Danach werden wir ihnen nochmals zwei bis drei Wochen Zeit für eventuelle weitere Nacharbeiten geben“, erklärt Scheele-Krogull. Anschließlich werde darüber nicht-öffentlich in den politischen Gremien beraten und entschieden, mit welchem Interessenten die Stadt Vertragsverhandlungen führen soll.

„Wir werden den Abschluss aber nicht, wie ursprünglich angedacht, im Herbst herbeiführen, sondern erst im Frühjahr 2011“, sagt er. „Damit haben beide Seiten die Sicherheit, dass das, was ausgehandelt ist, auch tatsächlich kommt.“ Scheele-Krogull glaubt jedoch, dass danach – sofern der Stadtrat grünes Licht gibt – „innerhalb kürzester Zeit Baubeginn sein könnte“.

Noch zügiger geht es im alten Rathaus an der Veerßer Straße voran, in das die Kreisvolkshochschule (KVHS) einziehen soll. In den nächsten Wochen beginnen dort die Entkernungsarbeiten. Dabei wird überprüft, wo sich erhaltenswerte historische Bausubstanz befindet. „Das wird anfangs recht unmerklich für die Passanten verlaufen“, sagt Scheele-Krogull.

Parallel dazu will die Stadt mit der KVHS die Details der Inneneinrichtung abstimmen. Ob außer dem Café im Gebäude auch eine Außengastronomie in Richtung Fußgängerzone geschaffen wird, müsse aber die KVHS selbst entscheiden, erklärt der Dezernent. Voraussichtlich bis Ende 2011 werde der Umbau des alten Rathauses dauern. „Der Einzug wäre dann im Frühjahr 2012 möglich.“

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