Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg erweitert Hauptstelle

Bank-Bilanzen im Grundstein

Eine Grund steinlegung – für den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Dirk Köhler ein Novum, wie er gestand, als er die „Zeitkapsel“ einmauerte. Foto: Köhler- Götze

kögö Uelzen. „Wir hätten die Grundsteinlegung auf Montag verschieben sollen“, scherzte der Bauausschussvorsitzende Claus-Dieter Reese in der Baugrube an der Uelzener Ringstraße, wo in den nächsten Monaten ein Neubau der Sparkasse aus dem Boden wachsen wird.

Reese dachte dabei nicht so sehr an den Regen, der die Teilnehmer der Zeremonie etwas aussehen ließ wie begossene Pudel. Er dachte vielmehr an diejenigen, die in ferner Zukunft einmal die Kupferhülse bergen werden, die in den Grundstein eingelassen wurde. Die enthält traditionell einen Satz Münzen und den Bauplan des Gebäudes. Weil die Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg Bauherrin ist, kam noch ein aktueller Geschäftsbericht mit in die Zeitkapsel.

Und natürlich eine aktuelle Ausgabe der AZ. „Am Montag hätten wir eine AZ-Ausgabe einmauern können, wo schon drinsteht, wer der neue Landrat geworden ist“, so Reese.

Der dreistöckige Neubau entsteht an der Stelle eines abgerissenen Flachdachbaus im Bauhausstil, der bereits auch der Sparkasse gehörte. Er wurde nötig, weil es in der Hauptstelle der Sparkasse zu eng wurde. Insgesamt werden rund 60 Sparkassenmitarbeiter in das neue Gebäude einziehen, darunter eine Abteilung, die von Dannenberg nach Uelzen übersiedelt.

Bis Weihnachten soll der Rohbau dicht sein und eine Bauheizung haben, damit im Winter der Innenausbau fertiggestellt werden kann. Soweit dies möglich war, seien die Bauaufträge an die heimische Wirtschaft vergeben worden, betont die Sparkasse, die „in Millionenhöhe“ in den Bau investiert.

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