200 Bundespolizisten überwachen 500 Anhänger des FC Magdeburg

Uelzens Bahnhof wegen Fans dicht

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Bundespolizisten überwachen, wie die Anhänger des 1. FC Magdeburg in den Zug steigen. Einige von ihnen gelten als „Risiko-Personen“.

sh Uelzen. Erst hatten sie das Spiel verloren, dann machten sie den Hundertwasser-Bahnhof unsicher: Rund 525 Fans des 1. FC Magdeburg kamen am Samstagabend in zwei verschiedenen Zügen um 18.15 und um 19.20 Uhr in Uelzen an.

Weil es in Hamburg zuvor schon zu polizeilichen Maßnahmen gekommen war, entschloss die Bundespolizei, mit rund 200 Einsatzkräften Uelzens Bahnhof abzusichern.

„Unter den Magdeburger Fußballfans waren einige, die wir als Risiko-Personen einstufen“, erklärt der Pressesprecher der Bundespolizei in Bremen, Holger Jureczko. Weil es nach dem Spiel bereits zu gewalttätigen Szenen mit der Polizei gekommen war, hätten sich die restlichen Magdeburger Anhänger mit den gewalttätigen Fans solidarisiert und den Zug an der Weiterfahrt gehindert. Zu Straftaten sei es auf der Fahrt nach Uelzen jedoch nicht gekommen. „Es gab lediglich die gewöhnliche Vermüllung der Waggons und kleinere Vandalismusschäden“, sagt Holger Jureczko.

Vorsorglich wurde das Warten auf den Anschlusszug in Uelzen sowie das Umsteigen von der Bundespolizei beaufsichtigt. Der Hundertwasser-Bahnhof war in diesem Zeitraum gesperrt, der Zugverkehr lief aber normal weiter.

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