Notbremsung

Bahnhof Uelzen: Mann entkommt knapp dem Tod

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UELZEN - Ein 56-jähriger Mann ist am Samstagabend im Uelzener Bahnhof nur knapp mit dem Leben davongekommen.

Wie die Bundespolizei mitteilt, saß er gegen 23.25 Uhr auf der Bahnsteigkante von Gleis 101 und ließ seine Beine baumeln.

Der 47-jährige Lokführer des Güterzuges, der einfuhr, erkannte die Gefahr, gab ein „Achtungssignal“ ab und leitete eine Notbremsung ein. So konnte sich der 56-Jährige gerade noch in Sicherheit bringen.

Wie Holger Jureczko, Sprecher der Bundespolizei, auf AZ-Nachfrage sagte, sei dem Lokführer zunächst nicht klar gewesen, dass der Mann unverletzt blieb. Der Zug sei erst nach mehreren Hundert Metern zum Stehen gekommen. Bundespolizisten trafen den 56-Jährigen unversehrt an.

Der Mann hatte keinen Alkohol getrunken, machte aber einen verwirrten Eindruck. Er wurde ärztlich behandelt. Es gab keine Hinweise auf einen Suizidversuch. Der Lokführer erlitt einen Schock. - nre

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