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Bahnbrücken-Abriss zwischen Holdenstedt und Klein Süstedt steht bevor

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Von: Lars Becker

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Vom 25. Juli an sollen die Vorbereitungen für den Abriss der Bahnbrücke zwischen Holdenstedt und Klein Süstedt anlaufen. Im ersten Schritt müssen tragfähige Standflächen für zwei mobile Krane geschaffen werden.
Vom 25. Juli an sollen die Vorbereitungen für den Abriss der Bahnbrücke zwischen Holdenstedt und Klein Süstedt anlaufen. Im ersten Schritt müssen tragfähige Standflächen für zwei mobile Krane geschaffen werden. © Lars Becker

Die Tage der Bahnbrücke zwischen Holdenstedt und Klein Süstedt sind bald gezählt. Der Abriss steht unmittelbar bevor.

Holdenstedt/Klein Süstedt – Im nächsten Monat beginnen an der seit Herbst 2020 für den Fahrzeugverkehr gesperrten Bahnbrücke zwischen Holdenstedt und Klein Süstedt die vorbereitenden Arbeiten für deren Abriss. Das hat Bernd Behn aus dem Fachbereich Straßen, Umwelt und Grünflächen der Hansestadt Uelzen jetzt in der Sitzung des Ortsrates mitgeteilt.

Ab dem 25. Juli wolle man die erforderlichen Standflächen für zwei mobile Krane aus einem Mineralgemisch herrichten. Dazu würden die Dämme beidseits der Brücke verbreitert werden.

„Die Brücke ist dann für ein Jahr weg, das ist Fakt!“

Von diesem Zeitpunkt an, so Behn weiter, werde die Brücke auch für Fußgänger und Radfahrer komplett gesperrt werden müssen. Diese würden über eine Ersatzstrecke geleitet. „Die Brücke ist dann für ein Jahr weg, das ist Fakt“, sagte Ortsbürgermeister Michael Burmeister (UWG-Holdenstedter Bürger). Er appellierte an die Stadt, in beiden Ortsteilen frühzeitig Baken und Schilder mit Hinweisen aufzustellen.

„Wenn alles reibungslos läuft, die Ausschreibung also ein wirtschaftliches Ergebnis bringt, dann könnten wir im Oktober 2023 durch sein. Das ist das Ziel. Das Einheben der neuen Brücke gelingt in relativ kurzer Zeit. Vorher müssen aber die Widerlager fertig sein“, führte Behn aus.

Pläne der neuen Brücke erst im Bauausschuss

Er verdeutlichte, dass man bei den meisten Arbeiten von der Deutschen Bahn abhängig sei. „Wir kommen um Wartezeit auf den Neubau nicht herum, das ist eine Hauptstrecke.“

Sperrzeiten für das Einheben der neuen Brücke habe man noch nicht zugeteilt bekommen. Für den Zeitraum zwischen dem 21. August und dem 13. September habe man 15 Nächte zu je viereinhalb Stunden Sperrzeiten bekommen, in denen zunächst der Abriss der alten Brücke anstehe. Deren Widerlager können ohne weitere Sperrzeiten zurückgebaut werden – das gilt auch für Gründungselemente, Widerlager und Flügelwände der neuen drei Meter breiten Geh- und Radwegbrücke.

Bei der soll es sich um eine solche in Alu-Bauweise handeln, denkbar sei auch eine Stahlkonstruktion mit Beton-Fertigteilen. Die Entwurfspläne sollen zunächst im Bauausschuss vorgestellt werden.

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