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Bahn stellt Trassenpläne durch den Landkreis vor

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Von: Norman Reuter

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Matthias Hudaff, Großprojektleiter bei der Bahn (links), erhält von Karl-Heinz Günther eine Dokumentation darüber, warum ein bestandsnaher Ausbau für den Landkreis keine Option sein kann.
Matthias Hudaff, Großprojektleiter bei der Bahn (links), erhält von Karl-Heinz Günther, Ortsbürgermeister und BI-Sprecher, eine Dokumentation darüber, warum ein bestandsnaher Ausbau für den Landkreis keine Option sein kann. © Reuter, Norman

Die Deutsche Bahn AG hat am Freitag, 11. November, Bürgermeistern aus dem Landkreis, dem Landrat sowie Mitgliedern des Projektbeirats Alpha-E in Uelzen Karten vorgestellt, die den Verlauf von Bahngleisen zeigen, die unweit der Bestandsstrecke durch den Landkreis Uelzen führen könnten.

Uelzen – Die Bahn nennt diese erarbeitete Variante für mehr Gleiskapazitäten im norddeutschen Raum einen „bestandsnahen Ausbau“. Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt fand jedoch bereits die Begrifflichkeit irreführend: „Das ist nichts anderes als eine Neubaustrecke“, sagte er.

Mit den vorgestellten Kartendarstellungen erwiesen sich die bereits von Bürgerinitiativen öffentlich gemachten Überlegungen der Deutschen Bahn AG, beispielsweise Gleise zwischen den beiden Orten Kirch- und Westerweyhe hindurch zu führen, als zutreffend.

Nach Bahnangaben ging es dem Unternehmen mit dem gestrigen Termin darum, den Verantwortlichen aus dem Kreisgebiet ein besseres Bild zu geben, was die Überlegungen für den Landkreis bedeuten. Als „erste kommunale Planungswerkstatt“ wurde die Veranstaltung dabei bezeichnet. Der Titel wie auch das Vorgehen stießen auf Kritik.

2015 sei im Dialogforum Schiene-Nord ein Ausbau der Bestandsstrecke von Lüneburg über Uelzen nach Celle beschlossen worden, erklärte Landrat Heiko Blume. Und vorgestellt würden jetzt nicht die Planungen für diesen Bestandsausbau, sondern eine Trasse durch den Landkreis Uelzen, monierte unter anderem Bürgermeister Markwardt.

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