Bahnchef Rüdiger Grube wirbt für das Projekt

Bahn baut Amerikalinie nach Prinzip Hoffnung

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Blieben Antworten schuldig: Rüdiger Grube, Reiner Haseloff und Ronald Pofalla (v.r.).

ct Uelzen/Magdeburg. „Erhebliche Impulse“ für die regionale Wirtschaft erwartet Bahnchef Rüdiger Grube von der Schaffung eines leistungsfähigen Ostkorridors von den Nordseehäfen über Uelzen, Salzwedel und Stendal in Richtung Südeuropa.

Grube und Bahn-Vorstandsmitglied Ronald Pofalla waren gestern zu Gast bei Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff.

Seit Jahren wird am zweigleisigen Ausbau der so genannten Amerikalinie gearbeitet. Bis 2020 sollte alles fertig sein. Allerdings sind die ursprünglichen Zeitpläne inzwischen Makulatur, weil sich vor einigen Wochen herausgestellt hat, dass viele Bahnübergänge zwischen Stendal und Salzwedel nicht die aktuellen Normen erfüllen und diese nun ertüchtigt werden müssen. Auf die Frage, warum das erst in der heißen Bauphase bemerkt wird, blieb Grube eine schlüssige Antwort schuldig. Eine neue Zeitschiene für das Projekt konnte der Bahnchef ebenso wenig benennen, wie eventuelle Mehrkosten beziffern. Sollte sich herausstellen, dass zusätzliche Planungen und Genehmigungen erforderlich sind, sei mit mindestens 24 Monaten Verzögerung zu rechnen.

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