Die Tarifverhandlungen zwischen der Lokführergesellschaft GDL und dem Metronom sind am Freitag gescheitert

AZ-Blitz: Bei Metronom drohen wieder Streiks

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Die Tarifverhandlungen zwischen der Lokführergesellschaft GDL und dem Metronom sind gescheitert - es drohen neue Streiks.

tm Uelzen. Die Tarifverhandlungen zwischen der Lokführergesellschaft GDL und dem Metronom sind am Freitag gescheitert. Damit drohen ab sofort wieder Streiks bei dem Uelzener Eisenbahnunternehmen.

Die GDL hat die Verhandlungen für gescheitert erklärt, weil sie nur einen unzureichenden Schutz der Belegschaft im Falle eines Betreiberwechsels sieht. Der Wettbewerb solle nach dem Willen der Metronom-Gesellschafter weiterhin über das Einkommen und damit auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden, erklärt der Vorsitzende des GDL-Bezirkes Nord, Lutz Schreiber. Metronom zeigte sich empört über die Haltung der Gewerkschaft.

Das Unternehmen, das zum Teil schon höhere Löhne als die Deutsche Bahn zahlt, hatte eine Einmalzahlung von 500 Euro, eine Verdoppelung der Sonntagszuschläge sowie eine Erhöhung der Feiertags- und Nachtzuschläge und Gehaltserhöhungen bis zu drei Prozent angeboten. Metronom wickelt den gesamten Schienen-Nahverkehr auf den Strecken Uelzen-Hamburg, Uelzen-Hannover-Göttingen, Hamburg-Cuxhaven und Hamburg-Bremen ab.

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