Flüchtlinge kommen in Unterkünften und Wohnungen unter

Auszug aus der LeG-Halle

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Seit Oktober waren vorwiegend Familien in der LeG-Halle untergebracht – sie zogen jetzt in Unterkünfte oder Wohnungen.

nre Uelzen/Landkreis. Die Flüchtlinge, die in der Turnhalle des Lessing-Gymnasiums an der Ripdorfer Straße untergebracht waren, sind in Gemeinschaftsunterkünfte an der Nothmannstraße in Uelzen und in Stadensen gezogen oder kamen in Wohnungen unter.

Heute sollen in der Halle keine Flüchtlinge mehr sein, erklärt der Landkreis-Sprecher Martin Theine auf AZ-Nachfrage.

Der Landkreis hatte nach einem Amtshilfeersuchen des Landes die Turnhallen der früheren Pestalozzi-Schule und des Lessings-Gymnasiums zu Notunterkünften umfunktioniert. Im Oktober waren jeweils 100 Flüchtlinge in die Hallen gezogen. In der Turnhalle des Lessing-Gymnasiums waren vor allem Familien mit Kindern untergekommen. Wie Landkreis-Sprecher Martin Theine sagte, wolle man auch versuchen, die Flüchtlinge in der Turnhalle an der früheren Pestalozzi-Halle anderweitig unterzubringen.

Mit dem Leerzug der LeG-Halle könnte sie wieder für den Schul- und Vereinssport genutzt werden, wenn durch das Land nicht eine neue Zuteilung für diese Notunterkunft erfolgt. Zuletzt hatte das Innenministerium in Hannover erklärt, dass das Amtshilfe-Ersuchen auch über den Jahreswechsel hinaus bestehen bleibe. Seitens des Landes sei aber bislang noch nicht angekündigt, dass es eine neue Zuteilung für die LeG-Halle geben soll, sagte gestern Kreissprecher Theine.

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