Nach Beratung werden Stimmzettel gedruckt / 27 Wahlbezirke für Stadt Uelzen

Ausschuss prüft Wahlliste

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Am 22. September sind im Bundeswahlkreis Celle-Uelzen circa 217 000 Wahlberechtigte aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben. Für wen sie ihre Kreuze machen können, entscheidet in der kommenden Woche der Wahlkreisausschuss.

Uelzen/Landkreis. Für die Direktkandidaten und Parteien wird es ernst: In gut einer Woche wird darüber entschieden, welche Wahlvorschläge für den Urnengang am 22. September im Bundeswahlkreis Celle-Uelzen zugelassen werden.

Heißt: Direktkandidaten, die mit der Erststimme in den Bundestag gewählt werden können, werden wie auch die Parteien, die dann über die Zweitstimme ihre Prozente bekommen, benannt. Zuständig dafür ist der Bundeswahlkreisausschuss, dem der Celler Kreisrat Michael Cordioli als Kreiswahlleiter vorsitzt. Wie der Landkreis Celle mitteilt, wird das Gremium am Freitag, 26. Juli, um 10 Uhr zusammenkommen. Aus Erfahrungen bei Vorbereitungen früherer Bundestagswahlen gehe man derzeit von einer Beratungszeit von nicht mehr als 30 Minuten aus. Zur Frage, welche Kandidaten und Parteien es bei den Beratungen auf den Stimmzettel geschafft haben, informiere dann der Kreiswahlleiter im Anschluss an die Sitzung. Mit der dann noch anstehenden schriftlichen Bekanntgabe können für den Urnengang schließlich die Stimmzettel für die Wahlberechtigten gedruckt werden. Gegenwärtig wird im Wahlkreis Celle-Uelzen von circa 217 000 Wahlberechtigten ausgegangen.

Ungeachtet der Frage, wie der Stimmzettel aussehen wird, bereiten sich die Kommunen auch schon jetzt auf die Bundestagswahl vor. Für einen reibungslosen Ablauf müssen Wahlbezirke benannt und entsprechend viele Wahlvorstände gebildet werden, die die Stimmen nach Ende des Urnengangs auszählen. Auch Helfer, die die Unterlagen an die Wähler herausgeben, müssen gefunden werden. Wie die Stadt Uelzen gestern mitteilte, wird es im Stadtgebiet insgesamt 27 Wahlbezirke geben. Darin eingeschlossen sind auch die Wahlbezirke für Briefwähler. Wer von der Möglichkeit, die Stimme per Post abzugeben, Gebrauch machen möchte, muss sicherstellen, dass der ausgefüllte Stimmzettel bis spätestens 18 Uhr am 22. September den zuständigen Briefwahlvorstand erreicht. Die Unterlagen für eine Briefwahl sind zuvor bei der Gemeinde- der Stadtverwaltung zu bekommen. Sie werden nur bei Vorlage einer Wahlbenachrichtigung oder eines Lichtbildausweises heraus gegeben. Die Wahlbenachrichtigung, so teilte die Stadt Uelzen mit, wird ab dem 19. August bis zum 1. September verschickt.

Von Norman Reuter

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