Gesundheitsamt vermeldet keine Auffälligkeiten / Weniger Makroalgen im Hardausee

Ausgezeichnete Wasserqualität in Uelzens Badeseen

Im Oldenstädter See ist die Wasserqualität ebenso ausgezeichnet ...
+
Im Oldenstädter See ist die Wasserqualität ebenso ausgezeichnet ...

Uelzen-Oldenstadt/Hösseringen – Sommerzeit ist Badezeit. Bei heißen Temperaturen ins kühle Nass zu springen, gehört für viele einfach dazu.

... wie im Hardausee bei Hösseringen.

Eine Alternative zu Freibädern, bei denen lange Wartezeiten gerade bei der aktuellen Wetterlage häufig dazugehören, können die öffentlichen Badeseen im Landkreis Uelzen sein. Der Oldenstädter See sowie der Hardausee bei Hösseringen sind in der Region beliebte Ausflugsziele für Jung und Alt.

Und die Wasserratten können zufrieden sein: Bei beiden Badeseen wird die Wasserqualität mit „ausgezeichnet“ bewertet. Dies attestiert das Gesundheitsamt des Landkreises, das entsprechende Untersuchungen vornahm. Aufgrund der Corona-Pandemie war der sonst übliche Start der Badesaison nach einem Erlass des niedersächsischen Sozialministeriums vom 15. Mai auf den 16. Juli verlegt worden. Daher wurde auch die Probenentnahme zur Überprüfung der Wasserqualität erst später vorgenommen.

Die erste Probe nach Start der Badesaison wurde in beiden Seen dann am 27. Juli vorgenommen. Auffälligkeiten an Schadstoffen gab es keine. Erhöhte Vorkommen an giftigen Blaualgen, deren Entstehung durch Hitze begünstigt wird, wurden etwa nicht beobachtet.

Beim Hardausee gibt es noch eine weitere Verbesserung: Wurde im vergangenen Jahr im selben Testzeitraum noch ein vermehrtes Aufkommen an Makroalgen sowie eine Trübung des Gewässers beobachtet, blieb in diesem Jahr alles unauffällig.

Da Massenentwicklungen an Blaualgen, Makroalgen oder auch an Phytoplankton in den zurückliegenden vier Jahren insgesamt aber nicht beobachtet wurden, wird das Potenzial für eine Massenvermehrung aktuell ebenfalls als gering geschätzt.

Die laufende Badesaison dauert noch bis zum 8. September an. Danach geschieht das Baden auf eigene Gefahr.

Alle Ergebnisse sind auch auf www.badegewaesser.niedersachsen.de zu finden. (dab)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare