678 Lehrstellen im Landkreis Uelzen / Berufsberatung rät Schülern, sich rechtzeitig zu informieren

Ausbildung im Einzelhandel und Hotelfach

+
Ausbildungen im Restaurant- und Hotelfach stehen bei Bewerberinnen aus dem Landkreis Uelzen an Nummer Zehn der Beliebtheitsskala von Lehrberufen.

dib Uelzen/Landkreis. Eine Ausbildung zum Kaufmann oder zur Kauffrau im Einzelhandel war im Berufsberatungsjahr 2012/2013 unter den Schulabgängern im Landkreis Uelzen besonders beliebt. 32 junge Männer und 42 junge Frauen haben sich in der Branche beworben.

Gemeldet worden waren 47 Ausbildungsplätze für den Beruf, der an der Spitze der Berufswünsche steht. Das belegt eine aktuelle Auswertung der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen.

Insgesamt wurden der Agentur im Landkreis 678 Ausbildungsstellen gemeldet, das sind 7,4 Prozent weniger als im Vorjahr. 830 Bewerber waren im Landkreis gemeldet worden, davon sind lediglich 20 Personen unversorgt. Direkt nach der kaufmännischen Ausbildung im Einzelhandel folgt im Ranking die Zahl der angebotenen Lehrstellen für angehende Verkäufer, gefolgt von Köchen, Kfz-Mechatronikern, Restaurantfachleuten, Bank- sowie Hotelkaufleuten. Eingeteilt in Branchen liegen die Schwerpunkte im Landkreis Uelzen auf den Bereichen Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung (202 Ausbildungsplätze) sowie auf Kaufmännische Dienstleistungen, Handel, Vertrieb und Tourismus (199) und Unternehmensorganisation, Buchhaltung, Recht und Verwaltung (108).

„Insgesamt war die Situation auf dem Ausbildungsmarkt gut“, betont Jens Mathias, Geschäftsführer operativ bei der Agentur Lüneburg-Uelzen. Die Chancen für Schulabgänger hätten sich nicht verschlechtert. Doch viele Bewerber seien erst „auf den letzten Drücker“ zur Berufsberatung gegangen. Darin sieht er einen der Gründe, warum zum Ende September noch immer Bewerber ohne Ausbildungsplatz waren.

Daraus dass weniger Ausbildungsstellen gemeldet worden seien, schließt Marc Bleimeister, Teamleiter im gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter: „Insgesamt ließen die konjunkturellen Prognosen die Unternehmen in Sachen Ausbildung vorsichtig agieren.“ Die Agentur wirbt schon jetzt um Ausbildungsstellen für das nächste Jahr und rät Schülern zur rechtzeitigen Teilnahme an einer Berufsberatung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare