BfB will Kostenvoranschläge für Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzepts

Aufbauen auf Ackers’ Ideen?

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Der Kurpark ist eines der Aushängeschilder Bad Bevensens – wie sich der Ort künftig ausrichten soll, darüber will die Politik demnächst beraten. Die BfB fordert schon jetzt vorbereitende Maßnahmen für diesen Prozess, um keine Zeit zu verlieren.

ib Bad Bevensen. Wohin will sich die Stadt Bad Bevensen in den kommenden Jahren entwickeln? Diese Frage treibt die Politik vor Ort seit geraumer Zeit um.

Hans-Bernd Kaufmann

Nicht zuletzt verlangen große anstehende Projekte wie beispielsweise der Bau eines Thermenhotels (AZ berichtete) eine klare Linie für die künftige Ausrichtung des Kurorts. Im November vergangenen Jahres hatte der Verwaltungsausschuss – nach der Auflösung des Stadtrats und bis zu den Neuwahlen am 11. März ist er das einzige Beschlussgremium in Bevensen – einen „Grundsatzbeschluss für die visionäre Entwicklung der Stadt Bad Bevensen“ gefasst. Die Wählergemeinschaft „Bürger für Bad Bevensen“ (BfB) nimmt die zum Anlass, weiter Tempo in dieser Sache zu machen.

Man habe beantragt, Kostenvoranschläge für ein Monitoring des „Integrierten Stadtentwicklungskonzepts“ aus dem Jahr 2007 von Professor Ackers einzuholen, berichtet BfB-Vize Hans-Bernd Kaufmann. In diesem Zuge sollen auch die Kosten für eine Fortschreibung des Entwicklungskonzepts „unter besonderer Berücksichtigung der weiteren Ausweisung von Baugebieten einschließlich einer Bedarfsermittlung im Bereich der Stadt Bad Bevensen“ ermittelt werden.

Auch Kostenvoranschläge für die Umsetzung des eigentlichen Grundsatzbeschlusses fordert die BfB, die bislang mit drei Mitgliedern im Stadtrat vertreten war. „Grundlage“, so Kaufmann, „könnte eine inhaltliche Erweiterung des Auftrags an das Büro Ackers sein oder aber die Einholung eines weiteren Kostenvoranschlags durch ein auf dem Gebiet arbeitenden Architekturunternehmens.“

Die BfB befürchtet, dass durch die Neuwahl des Stadtrats und die anschließenden konstituierenden Sitzungen viel Zeit verloren gehe, die die beantragten Maßnahmen verzögerten. Kaufmann: „Durch zügiges Handeln des Verwaltungsausschusses könnten die Vorbereitungen für die vom neu zu wählenden Rat zu fassenden Beschlüsse getroffen werden.“

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