1. az-online.de
  2. Uelzen
  3. Stadt Uelzen

Arbeiten an der B 191 gehen voran: Trotz unerwarteter Hürden ist man im Zeitplan

Erstellt:

Von: Theresa Brand

Kommentare

Neuer Asphalt auf der B 191 in Uelzen
Neuer Asphalt auf der B 191 in Uelzen © Brand, Theresa

Die Fahrbahn ab der Kreuzung der Bundesstraßen 71 und 191 von Uelzen in Richtung Oldenstadt hat eine neue Asphaltschicht bekommen. In Oldenstadt selbst wird noch der Unterbau der Straße fertiggestellt, dann kann auch die Strecke bis zur Kreuzung Richtung Rosche asphaltiert werden. 

Uelzen/Oldenstadt – Am Ortsausgang von Uelzen riecht es durchdringend nach Asphalt. Es piept, es hupt, Lärm dröhnt von der B 191. Zentimeter für Zentimeter schieben sich die Maschinen über die Fahrbahn und bringen die Asphaltbinderschicht auf die Straße. Gestern bringen die Arbeiter diese Binderschicht auf die Strecke von der Kreuzung der Bundesstraßen 71 und 191 über die B 4-Brücke in Richtung Oldenstadt auf. Bis es ab dem Ortseingang von Oldenstadt weitergehen kann, liegt dort noch aber noch einiges an Arbeit an.

Parallel dazu wird an der Kreuzung in Oldenstadt überall gearbeitet: Kleine und große Bagger schaufeln Sand und Schotter, Männer mit Schaufeln verteilen Baumaterial, Radlader und Walzen stehen ein Stück die Straße hinab. Die ersten Borde am Fahrbahnrand sind gesetzt, doch von Asphalt ist hier noch nichts zu sehen.

Man habe nach dem Abtragen der Deckschicht in Oldenstadt festgestellt, dass hier kein Unterbau vorhanden sei, erklärt Bauleiter Michael Cassier. Das sei vorab nicht in die Planungen einbezogen worden.
„Eigentlich müssen wir bei solchen Bauarbeiten nur zwölf Zentimeter Fahrbahn abfräsen und dann zwei Mal asphaltieren“, so Cassier. Doch nun müsse zusätzlich bei diesem Abschnitt der Unterbau gemacht werden.

Dafür musste zunächst der alte Asphalt abgetragen werden, gestern wurde dann Schotter ausgebracht. Heute geht es dann weiter mit der Asphalttragschicht. „Als wir gemerkt haben, dass hier kein Unterbau ist, hat es im Zeitplan ordentlich geknirscht“, erzählt der Bauleiter. „Doch mittlerweile gehen wir davon aus, dass alles rechtzeitig fertig wird.“

Um das zu schaffen, arbeiten auf den Baustellen insgesamt etwa 40 Leute auf Hochtouren. Cassier berichtet: „Wegen der Hitze fangen wir im Moment früher an, so gegen 5.30 oder 6 Uhr. Dafür machen wir dann früher Schluss.“ Freitag und Montag soll die restliche Straße durch Oldenstadt bis zum Abbieger auf die B 493 in Richtung Rätzlingen und Rosche die Asphaltbinderschicht bekommen, die auf der Strecke bis und über die Brücke schon fertig ist. Der Bauleiter zeigt sich optimistisch, dass bis zum Schulbeginn die Fahrbahn fertig sein wird, damit der Schulbus nach den Ferien wieder auf der Straße fahren kann.

Damit ist die Arbeit hier aber noch nicht zu Ende. An den Seiten müssen Wege gepflastert und die Seitenränder in Form gebracht werden. Am 13. September soll dann der erste Bauabschnitt von der Kreuzung der Bundesstraßen 191 und 71 über Oldenstadt bis zum Abbieger auf die B 493 in Richtung Rätzlingen und Rosche beendet werden.

Weiter geht es dann mit dem zweiten Bauabschnitt. Hier erfolgt im September die Erneuerung der Fahrbahn von der Kreuzung B 71/Tile-Hagemann-Straße bis zu der Kreuzung an den Bartholomäiwiesen. Im dritten Teil wird der Radweg zwischen Pieperhöfen und Stöcken saniert. Insgesamt sind neun Wochen für die Baumaßnahmen vorgesehen, das Kostenvolumen liegt bei gut drei Millionen Euro.

Auch interessant

Kommentare