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Arbeiten an Uelzens Gefängnis: Solarmodule liefern Strom für 2400 Haushalte

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Von: Norman Reuter

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Unweit der Gefängnismauern werden gestern erste Kabelschächte ausgehoben.
Unweit der Gefängnismauern werden gestern erste Kabelschächte ausgehoben. © Reuter, Norman

An der Justizvollzugsanstalt Uelzen sind nun die Arbeiten für die geplante Photovoltaik-Anlage angelaufen. Bis Dezember sollen die Module installiert sein.

Uelzen – Die Arbeiten zur Photovoltaik-Anlage an der Uelzener Justizvollzugsanstalt (AZ berichtete) sind gestartet. Gestern wurden erste Schächte mit einer Tiefe von etwa 90 Zentimetern ausgehoben, in die Kabel für den Betrieb der Anlage gelegt werden.

Am Gefängnis werden in den kommenden Wochen auf einer Gesamtfläche von gut 30 000 Quadratmetern Solarmodule installiert. Sie wandeln Sonnenlicht in Energie um. So sollen mehr als sechs Millionen Kilowattstunden im Jahr eingespeist werden, womit rund 2400 Haushalte in Uelzen mit Strom versorgt werden können.

Bei dem Projekt kooperieren die Stadtwerke Uelzen mit dem Land Niedersachsen, das die Fläche zur Verfügung stellt. Der Pachtvertrag dazu war Mitte August in Uelzen unterzeichnet worden.

Eine Sprecherin der Stadtwerke führt aus, dass zunächst neben dem Verlegen der Kabel die Metall-Rahmen für die Solarmodule gesetzt werden müssten. Im Anschluss würden die Photovoltaik-Platten installiert. Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten soweit abgeschlossen werden, dass die Anlage genutzt werden kann. Eine Inbetriebnahme sei für Anfang Dezember vorgesehen, erklärt die Stadtwerke-Sprecherin.

Die Stadtwerke sehen nach eigenen Angaben in der Photovoltaik-Anlage einen Baustein, um nachhaltig Energie zu erzeugen und zu nutzen. Als weitere Beispiele wird die Umstellung des Stadtbusverkehrs auf elektrischen Antrieb sowie eine geplante Nutzung von Geothermie genannt.

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