Verteidigungsministerin bei der AZ

Annegret Kramp-Karrenbauer spricht über Zustand des Transporthubschraubers  NH 90

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) beantwortet im Konferenzraum der AZ Fragen zu ihrem Besuch auf dem Fliegerhorst Faßberg. Begleitet wird sie vom Bundestagsabgeordneten Henning Otte.
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Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) beantwortet im Konferenzraum der AZ Fragen zu ihrem Besuch auf dem Fliegerhorst Faßberg. Begleitet wird sie vom Bundestagsabgeordneten Henning Otte.

Uelzen – Kurz vor halb eins fährt am Freitag die dunkle Dienstlimousine von Annegret Kramp-Karrenbauer vor dem AZ-Verlagshaus in Uelzen vor.

Zwischen einem Besuch auf dem Fliegerhorst Faßberg und dem CDU-Kreisparteitag am Abend äußert sich die Verteidigungsministerin und CDU-Bundesvorsitzende, begleitet vom örtlichen Bundestagesabgeordneten Henning Otte, zu ihrem Besuch bei der Truppe.

Ein Sanitätstrupp steht vor dem Einsatz in Afghanistan. Einige Soldaten stellten vor ihrer obersten Dienstherrin dar, wie sie sich bei einem Angriff verhalten. Es folgte ein Termin mit rund 60 Soldaten und Bundeswehrmitarbeitern. „Es ist mir immer wichtig, neben Gesprächen mit den Führungsdienstgraden und den Politikern vor allem auch mit den Soldatinnen und Soldaten ins Gespräche zu kommen“, erzählt die Ministerin. Diese hätten auch Fragen zu ihrem Einsatz in Afghanistan an sie herangetragen. Unter anderem sei angesichts der Friedensverhandlungen nicht klar, wie lange dieser noch andauere.

Ein Schwerpunkt des Besuchs war der Zustand der Transporthubschrauber des Typs NH 90, die vor Jahren Schlagzeilen machten. „Unser Hubschrauber NH 90 ist in der Einsatzbereitschaft besser geworden und hat mehr Flugstunden zurückgelegt, aber das muss noch besser werden“, stellte die Verteidigungsministerin klar. Damals mussten viele Maschinen am Boden bleiben, weil Ersatzteile fehlten. Durch Absprachen mit den Herstellern, unter anderem über Wartungsintervalle, sei die Zuverlässigkeit erhöht worden, erläuterte Kramp-Karrenbauer.

In diesem Zusammenhang macht die Ministerin auch deutlich, dass sie für den nächsten Haushalt entsprechende Ansprüche erhebt: „Mir ist wichtig, wofür die Männer und Frauen der Bundeswehr, aber auch der Polizei stehen: Das ist eines der Urversprechen des Staates an die Bürger, dass er ihre Sicherheit im Inneren und nach außen garantiert“, betonte Kramp-Karrenbauer. „Das ist eine Aufgabe, die sich nicht nach der Kassenlage richten darf.“ Ein Bericht vom Kreisparteitag der CDU sowie ein ausführliches Interview folgen. VON GERHARD STERNITZKE

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