Amtsgericht verhandelt gegen Uelzener Händler wegen Subventionsbetrugs

Anklage: Ehepaar zockt NBank ab

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Zu Unrecht soll ein Uelzener Ehepaar für zwei Firmen Gelder der NBank in Höhe von 129 000 Euro kassiert haben.

Uelzen. Für zwei Firmen aus dem Landkreis Uelzen, die mit Modeartikeln und speziellem Material zur Reparatur von Sportgeräten in Uelzen handeln, soll die NBank Fördermittel gezahlt haben – allerdings unberechtigt.

Die Geschäftsinhaber sind deshalb zu einem Fall für die Staatsanwaltschaft geworden, dem Uelzener Ehepaar wird Subventionsbetrug vorgeworfen. Um 129 000 Euro soll es die Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen betrogen haben.

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129.000 Euro Fördermittel abgezockt?

Der Fall sollte vor der Wirtschaftskammer des Landgerichts Stade verhandelt werden, doch nun ist er zurückverwiesen worden an das Uelzener Amtsgericht. Ab dem 14. Januar bis voraussichtlich 17. April werden an mindestens zehn Terminen die beiden Uelzener auf der Anklagebank sitzen, nach bisherigem Stand werden über 15 Zeugen geladen.

Schon vor zwei Jahren war der Fall vor dem Amtsgericht Uelzen verhandelt worden, allerdings kam es nicht zu einem Urteil. Die Uelzener und Berliner Rechtsanwälte des Paares hatten neue Beweisanträge gestellt und dann am ersten Tag der Neueröffnung gefordert, das Verfahren nach Stade zu verweisen. Die umfangreiche Hauptverhandlung sprenge den Rahmen des Schöffengerichts in Uelzen.

Von Diane Baatani

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