Anke Apitz-Wegener übernimmt die Leitung / Klaus Langer zum Ehrenvorsitzenden ernannt

Stabwechsel beim TV Uelzen

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Anke Apitz-Wegener wurde auf der Jahreshauptversammlung des TV Uelzen am Fischerhof einstimmig zur neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Damit ist sie die Nachfolgerin von Klaus Langer geworden.

Uelzen. Vor 56 Jahren trat er dem TV Uelzen bei, war aktiver Handballer und Schiedsrichter und mehr als die Hälfte seiner Mitgliedschaft im Vorstand tätig.

Nach acht Jahren als 2. Vorsitzender und weiteren 21 Jahren als Vorsitzender nahm mit Klaus Langer eine Institution im TV Uelzen ihren Hut. Der über 1800 Mitglieder starke Verein war Langers Leben, er hat ihn geprägt und seine Spuren hinterlassen.

Zur Gruppe „Heartbeat“ gehören Sophie Behrens, Lina Burgdorf, Amy Elin Ecke, Lea Ewers, Svenja Gollwitzer, Kathleen Groß, Rieke Kellmer, Holly Reese, Ellen Schulz, Jule Seidler, Jolina Tieding und Cara Wernstedt.

„Ich möchte Platz machen für Jüngere. Und wenn man jemanden gefunden hat, sollte man die Gelegenheit beim Schopfe fassen“, erklärte Langer gerührt seinen Rücktritt bei der Jahreshauptversammlung im TVU-Vereinsheim am Fischerhof und schlug Frauenwartin Anke Apitz-Wegener zur 1. Vorsitzenden vor. Einstimmig standen die Mitglieder hinter diesem Vorschlag. Die neue Vorsitzende war sich der Übernahme einer großen Verantwortung bewusst und werde ihr neues Amt zum Wohle des Vereins ausüben. Auch ihr Vater, Lutz Apitz, hatte das Amt des Vorsitzenden schon inne, von 1966 bis 1986.

Einstimmig fielen auch die Wiederwahlen von Karin Vetter-Urban als 2. Kassenwartin, Heidi Constantin als Schrift-wartin und Jessica Feldmann als 2. Beisitzerin aus. Einzig der Posten als Pressewart blieb nach dem Rücktritt von Andreas Pietrowski wegen seines Umzuges nach Hannover unbesetzt. Bürgermeister Otto Lukat und Kreissportbund-Vorsitzender Jürgen Wöhling lobten die Angebote des Turnvereins, die Verbundenheit zur Stadt Uelzen, die familiäre Atmosphäre und sahen in Klaus Langer einen Motor, der den Verein ausgebaut und entwickelt habe. Und die TVU-Mitglieder setzten noch einen drauf: sie ernannten ihren Ex-Präsidenten zum Ehrenvorsitzenden.

Ein letztes Mal hielt Klaus Langer einen kurzen, aber prägnanten Jahresrückblick, ging auf gesellige Höhepunkte ein, wünschte sich einen Beauftragten für Integration durch Sport und stellte für dieses Jahr die Beschaffung eines neuen Vereinsbusses in Aussicht.

Sportwartin Christiane Sander stellte das sportliche Vereinsgeschehen des vergangenen Jahres vor. „Sport treiben, Spaß haben und gemeinsam etwas unternehmen“, so könne man die Maxime des TVU beschreiben. Alle Abteilungen hätten dazu wesentlich beigetragen und auf Kreis- und Bezirksebene Erfolge erzielt oder Meisterschaften ausgerichtet. Eine weitere Sparte wird es bald geben: Gorodki heißt ein Sport, den man mit der Einweihung der Bahnen am Sonntag, 16. März, ab 11 Uhr vorstellen wird.

Von Ulrich Bleuel

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