Sommerflohmarkt in Uelzener Fußgängerzone fiel sprichwörtlich ins Wasser

Angebot mit großen Lücken

Weder für Aussteller noch Schnäppchenjäger ein Vergnügen: Der Juli-Flohmarkt in Uelzens Innenstadt hatte unter dem Regenwetter zu leiden. Foto: Jansen

aja Uelzen. Der Uelzener Flohmarkt im Sommermonat Juli fiel buchstäblich ins Wasser: Wer noch rechtzeitig am Morgen in der Hoffnung, dass der Regen in den nächsten Stunden aufhören werde und ausgerüstet mit Regenabdeckung und Regenkleidung, seinen Stand aufgebaut hatte, war schon nass und frustriert, bevor die ersten Besucher durch die Stadt schlenderten.

Noch bevor die Standgebühren kassiert werden konnten, waren viele Anbieter wieder verschwunden.

„Ich habe die Gunst der Stunde genutzt“, erzählt ein Flohmarkt-Verkäufer, der durch diesen Umstand das erste Mal eine zentrale Position auf dem Flohmarkt ergattern konnte. „Ich komme immer erst gegen acht“, erzählt er, „und finde dann nur noch etwas weiter außerhalb einen Platz für meinen bescheidenen Stand.“

Sein zwei Meter langer Tisch, gefüllt mit Geschirr, Elektrogeräten, Büchern, Comic-Bänden und anderem Nippes, ist sorgfältig mit einer nicht mehr ganz durchsichtigen Plane bedeckt. Stundenlang prasselte der Regen auf die Plane und den Mann nieder, bis er das erste „gute Stück“ verkaufen konnte. Erst als gegen Mittag der Dauerregen zum ersten Mal stoppte, begann er sorgfältig, das gesammelte Wasser von der Plane zu schütten, um sein Angebot in voller Pracht zu präsentieren. Doch da hatten die Besucher schon keine Lust mehr, über den Flohmarkt zu gehen. „Ich bin enttäuscht“, sagt ein Flohmarktbesucher, während er von einem Tisch bis zum nächsten der nicht einmal zehn verbliebenen doch einige Schritte zu laufen hat. „Der Flohmarkt ist heute sehr lückenhaft.“

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